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04.10.2007

Bremst die IT das Firmenwachstum?

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
CIOs wehren sich gegen einseitige Schuldzuweisungen.

Die Unternehmen lassen Umsatzpotenziale ungehoben, und schuld ist die IT. So das Fazit einer Umfrage, die das Beratungsunternehmen A.T. Kearney unter europäischen Topmanagern vorgenommen hat. Diesen Vorwurf wollen die IT-Chefs nicht auf sich sitzen lassen. Sie verweisen auf eine Mitschuld der Fachbereiche und Unternehmensleitungen.

Aus Sicht von Ricardo Diaz-Rohr, Leiter Informationstechnik beim Energieversorger EnBW, ist die Schlussfolgerung aus der Studie fragwürdig. Schließlich behaupte ja auch niemand, die Finanz- oder Personalbereiche würden das Wachstum bremsen, weil sie nicht genügend Ressourcen bereitstellten.

Andreas Dietrich, CIO der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), führt den der IT zur Last gelegten Mangel an Flexibilität auf den E-Business-Boom zurück: Das Business habe die IT damals so unter Zeitdruck gesetzt, dass die Integration der Systeme auf der Strecke geblieben sei.

Auch Martin Frick, CIO von Avis Europe, räumt ein, dass die IT-Abteilungen das vom Business geforderte Tempo nicht immer halten könnten. Das liege an der über Jahrzehnte gewachsenen Komplexität, die sich nur durch eine SOA- oder BPM-Schicht in den Griff bekommen lasse.

Letztlich schränkt A.T. Kearney selbst die IT-Schelte ein: Viele Unternehmen täten sich schwer, den Mehrwert aus einem IT-Projekt zu ermitteln geschweige denn, ihn in Beziehung zum Umsatzwachstum zu setzen. Mehr zum Thema lesen Sie auf Seite 8.