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04.07.1997

Briefe

Betrifft CW Nr. 17 vom 25. April 1997, Seite 91 (Faxline)"NT-Installation duplizieren" und "Kalenderwoche ermitteln"

Es sind Ihnen zwei Fehler unterlaufen:

1. heißt das Programm von Powerquest, mit dem sich Partitionen duplizieren lassen, nicht "Partition Magic", sondern "Drivecopy" - eine erst in den letzten Wochen auf den Markt gekommene Neuentwicklung, die Powerquest sicherlich nicht herausgebracht hätte, wenn das etablierte Partition Magic diese Funktionalität bereits bieten würde.

2. ist die Berechnung der Kalenderwoche doch nicht so einfach, wie von Ihnen dargestellt. Allein durch eine ganzzahlige Division der seit dem 1. Januar vergangenen Tage ist das Problem leider nicht zu lösen. Es gibt zum Beispiel Jahre, in denen noch der 3. Januar in die 53. Kalenderwoche (KW) des vorangegangenen Jahres fällt - da würde Ihre Formel garantiert versagen. Die DIN 1355 besagt nämlich, daß die erste KW eines Jahres die Woche ist, in der der erste Donnerstag des Jahres liegt! Fällt der 1. Januar auf einen Freitag, Samstag oder Sonntag, so beginnt demzufolge die KW 1 dieses Jahres erst nach dem Neujahr, nämlich am darauffolgenden Montag, spätestens jedoch am 4. Januar. (Anm. der Red.: siehe auch CW Nr. 23 vom 6. Juni 1997, Seite 93)Christoph Gensler, Abteilung Entwicklung/ Technik, Ecoplan GmbH, Fulda

Betrifft CW Nr. 23 vom 6. Juni 1997, Seite 15: Produktdaten-Management fängt PPS-Schwächen auf"

R/3 bedingt für das Engineering geeignet

In dem oben genannten Beitrag wurde folgende Aussage getroffen: "Das derzeitige Problem zahlreicher PPS-Systeme verdeutlichten mehrere Kongreßredner am Beispiel R/3, dessen PDM-Funktionalität (PDM = Produktdaten-Management und Synonym für EDM = Engineering Data Management; Anm. d. Red.) erst kürzlich von CSC Ploenzke im Rahmen eines Benchmark-Tests untersucht und als Engineering-ungeeignet eingestuft wurde." Diese Aussage ist unrichtig. Richtig ist vielmehr, daß als Ergebnis des EDM-Standard-Benchmark-Tests von CSC Ploenzke eine sehr differenzierte Beurteilung des Systems SAP R/3 erfolgte, die sowohl Stärken als auch Schwächen des Produkts im Hinblick auf den Einsatz im Engineering feststellte. Zitat aus dem Resümee des Testberichts: "Angesichts der vergleichsweise kurzen Marktpräsenz der SAP im Bereich EDM bietet das R/3-System in wichtigen EDM-Kernbereichen bereits bemerkenswerte Funktionalität."Dr. Thomas Friedmann, CSC Ploenzke AG, Kiedrich/Rheingau

Anm. der Red.: Der genannte Artikel bezog sich auf einen Kongreß der Stuttgarter CAT '97, bei dem es um Fertiger mit größeren Entwicklungsabteilungen und deren hohe Anforderungen beim Änderungs- und Freigabewesen sowie Konfigurations-Management ging. Den Anlaß, in diesem Zusammenhang die Aussage zu treffen, Ploenzke habe die PDM-Funktionen in R/3 als Engineering-ungeeignet eingestuft, gab folgende Passage im Bericht des Ploenzke-Benchmark-Tests: "SAP positioniert das Produkt klar in einem produktions- beziehungsweise seriennahen Umfeld, wo mit schon sehr konkret definierten Produktdaten und -dokumenten oder innerhalb eines vorhandenen Produktspektrums gearbeitet wird. Die aktive Unterstützung der vorgelagerten Prozesse einer Produktneuentwicklung mit ihren typischen Anforderungen aus dem Simultaneous Engineering nach sehr engen CAx-Integrationen und hochflexiblen Abläufen ist eindeutig nicht die Zielsetzung des Systems."