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28.11.1997

Briefe

Betrifft CW Nr. 43 vom 24. Oktober 1997, Seite 47: "Die Seifenblase Net PC droht zu zerplatzen" und CW Nr. 44 vom 31. Oktober 1997, Seite 18: "Windows NT zum Nulltarif"

Die Kasse klingelt zweimal

In dem Artikel "Die Seifenblase Net PC (. . .)" wird behauptet, daß man nur mit Windows NT den Anwender vom System "abschotten" könne (mit OS/2 beispielsweise nicht). Wenn man unter OS/2 lediglich den LAN-Requestor installiert, stimmt auch die Behauptung, man müsse sich unter OS/2 nur dann anmelden, wenn man auf Netzressourcen zugreifen will. Seit OS/2 Warp Connect existiert allerdings der Peerserver (wie bei NT Workstation). Dieser läßt sich meines Wissens automatisch starten, und wenn man dann noch den Ordner "System" als schützenswerte lokale Ressource erklärt, ist das komplette System (wie bei NT) "zugenagelt". Lediglich für eine C2-Sicherheit wird unter OS/2 eine Zusatzsoftware wie Smartlock notwendig.

In CW 44/97 wird zu Recht auf die unter NT-Server höheren Wartungskosten hingewiesen. Dabei wird vergessen, daß anders als bei einem OS/2-Client im Netz für NT-Workstation noch ein NT-Server-Client, ein SMS-Client und ein 3270-Client (wenn ein IBM-Host einzubinden ist) gekauft werden müssen. Wenn sich ein Unternehmen entschließt, noch NT 3.51 einzusetzen, klingelt bei Microsoft gleich zweimal die Kasse, denn neben dem vielleicht vorinstallierten NT 4.0 wird für den Einsatz von NT 3.51 ein Update auf NT 4.0 fällig! So läßt sich vielleicht auch der "NT-Hype" erklären!

Außerdem wird OS/2 nicht nur im Banken- und Versicherungsbereich (hier ist die Umstellung von DOS aus OS/2 noch lange nicht abgeschlossen) eingesetzt. Auch bei McDonalds oder bei UPS, im öffentlichen Dienst und bei sonstigen Groß- und mittelständischen Unternehmen findet man OS/2-Installationen. Das Betriebssystem läuft auch häufig im verarbeitenden Gewerbe, vor allem wo Echtzeitfähigkeit gefragt ist: Über 90 Prozent aller Chip-Brennöfen und über 70 Prozent aller Geldautomaten werden von OS/2 gesteuert. Oder kurz gesagt, überall dort, wo "Informationen an den Fingerspitzen" nicht mehr ausreichen oder man nicht auf den 1111. Registrierungshack Wert legt oder aus der Tatsache Schlüsse zieht, daß Verlage ganze Bücher mit Tips herausbringen, wie man erfolgreich die Unzulänglichkeiten der "Bananensoftware" (reift beim Anwender) aus dem Hause Microsoft umgeht.Uwe Klages, via Compuserve

Betrifft CW Nr. 43 vom 24. Oktober 1997, Seite 1: "Hardwareservice ist besser als sein Ruf", und Seite 9: "CW-Service-Studie: Underdogs und Namenlose nicht chancenlos"

Kein Underdog

Ihre Artikel über die Servicequalität in CW Nr. 43 vom 24. Oktober 1997, Seite 1 und 9, habe ich mit Interesse, aber ohne Überraschung gelesen, denn schließlich wird durch Ihre Umfrage nur das bestätigt, was die gesamte Comparex-Organisation tagtäglich von ihren Kunden erfährt - die ausgeprägte Zufriedenheit mit unserem Service.

Was ich allerdings weder sachlich noch sprachlich für akzeptabel halte, ist die Verbindung des Namens Comparex mit dem Begriff "underdog", denn dies ist zumindest laut Wörterbuch ein "Verlierer, Unterlegener, Schwächerer, Benachteiligter". Da Comparex mit seinen ACE-Mainframes die Nachfolge der heute überholten ECL-Technologie angetreten hat, unangefochten von Mitbewerbern die leistungsstärksten Mainframes des Marktes anbietet sowie attraktive CMOS-Systeme liefert und mit diesem Portfolio auch die anspruchsvollsten Adressen der deutschen und europäischen Anwender zufriedenstellt, ist es einfach falsch, im Zusammenhang mit uns das Wort "underdog" zu verwenden. Wenn schon Zusätze erforderlich sind, so wäre "führend" oder "erfolgreich" wohl besser geeignet.Dr. Gunter Wolf, Comparex Informationssysteme GmbH, Leiter Öffentlichkeitsarbeit