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Briten ärgern sich erneut über Siemens

03.09.1999

MÜNCHEN (CW) - Asylanten erhalten nur deshalb Aufenthaltsgenehmigungen, weil die Ausländerbehörde überlastet ist. So lautet der Vorwurf britischer Gewerkschafter an Innenminister Jack Straw. Dieser beschuldigt Siemens Business Services (SBS), daß sich das in Auftrag gegebene Computersystem, das längst Abhilfe schaffen sollte, verspäte. Es gibt keinen Ärger mit unseren Auftraggebern, wir sind im Zeitplan und schon gar nicht verantwortlich für den Ärger in der Ausländerbehörde. So läßt sich das Dementi der britischen SBS-Tochter, von Sprecherin Salli Randi formuliert, zusammenfassen. Erst kürzlich war das Unternehmen in die öffentliche Kritik geraten, weil es nach der Einführung eines SBS-Systems bei der Ausstellung von Reisepässen zu gewaltigen Verzögerungen kam (siehe CW 27/99, Seite 1: "Keine Pässe für britische Bürger"). Dieses System sollte für Einbürgerungsanträge, Visa und Asylgesuche seit November vergangenen Jahres in Betrieb sein.