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22.09.1978

Britische Elektroindustrie kämpft um Hochschulabgänger

LONDON (hz) - Die großen britischen Elektro- und Elektronikkonzerne - so das Wirtschaftsmagazin "Economist" - kämpfen erstmals seit 1974 wieder um Ingenieure und Wissenschaftler, die gerade ihr Hochschulstudium abgeschlossen haben. In einigen Fachrichtungen übersteige die Nachfrage nach Hochschulabgängern sogar das gesamte Angebot der Universitäten.

So berichtet die Central Services Unit, daß die Nachfrage nach graduierten Mathematikern in diesem Jahr von 587 (1977) auf 957 angestiegen ist. Allein drei große Unternehmen bemühen sich in diesem Jahr um 2500 Universitätsabgänger: Die GEC will 1700 (200 mehr als 1977) Graduierte einstellen, Plessey 350 (130 mehr als 1977) und ICL 500, ebenfalls 200 mehr als im Vorjahr.

Als Gründe für diese starke Nachfrage werden die Aufwärtsentwicklung in der Industrie und die zu geringen EinstelIungen in den vergangenen Jahren genannt. Dabei falle besonders ins Gewicht daß es angesichts der neuen Technologien schwierig sei, geeignetes Personal aus den Unternehmen selbst heranzuziehen. Die Techniker im Betrieb seien nur selten in der Lange beispielsweise auf dem Gebiet der Mikroprozessor-Technologie auf dem laufenden zu bleiben.

Darüber hinaus ergab eine Arbeitsmarktstudie der Universität Sussex, daß von 8050 frischgebackenen Ingenieuren im vergangenen Jahr 30 Prozent keine Arbeit suchten, weil sie entweder als Ausländer in ihre Heimat zurückkehrten oder weiterstudieren wollten.

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