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01.03.1991 - 

Facilities Management wird in England beliebter

Britische Softwarebranche 1990 mit flacherer Wachstumskurve

KÖLN (vwd) - Die an hohe Zuwachsraten gewöhnte britische Softwareindustrie muß offenbar den Gürtel enger schnallen. Verzeichnete sie 1989 noch eine Steigerung von 20 Prozent, flachte die Wachstumskurve nach Angaben der Bundesanstalt für Außenhandelsinformationen (BfAI) im vergangenen Jahr ab. Von den Einbußen weniger betroffen seien die Anbieter von Standardlösungen im Bereich Betriebsautomation.

Standardsoftware könne, so die BfAI-Branchenstudie weiter, sogar von der allgemein schlechteren wirtschaftlichen Lage und dem damit gestiegenen Kostenbewußtsein der Anwender profitieren. Bisher macht die englische Softwarebranche allerdings nicht mit "Fertigprodukten" den größten Umsatz, sondern mit Dienstleistungen: Die Entwicklung von Anwendersoftware und die Durchführung von Projekten ständen im Vordergrund.

Damit erwirtschafteten die 300 in der Computing Services

Association (CSA) organisierten Unternehmen 1989 rund drei Milliarden Pfund (etwa 8,2 Milliarden Mark), was nach Angaben des Verbandes 75 Prozent des Marktes entspreche. Allerdings hatten die zehn größten Softwareunternehmen im gleichen Jahr einen Marktanteil von 30 Prozent. Darüber hinaus wird die Konkurrenzsituation noch von den zunehmend in den Softwaremarkt drängenden Hardwareherstellern ungeheizt, deren Wachstum auf durchschnittlich fünf Prozent gesunken ist.

Einzig dem "Facilities Management" räumen die Beobachter von der BfAI in Großbritannien gute Chancen ein. Immer mehr Anwender würden seine Vorteile - die Kalkulierbarkeit der Kosten und die Lösung von Personalproblemen - erkennen und ihre DV-Abteilungen einschließlich der Mitarbeiter einem Softwareunternehmen überlassen. Nach Schätzungen von IDC International weist England das größte Potential für Facilities Management in Europa auf: Das heutige Volumen von 392 Millionen Dollar soll bis 1992 jährlich um 25 Prozent zunehmen.