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30.01.1998 - 

Als Endgeräte für ein Intranet

Britischer Versicherer plant NC-Einsatz im großen Stil

Als sich das Assekuranzunternehmen dazu durchrang, seine Mainframe-Anwendungen zu modernisieren, hatte das Konsequenzen für die Front-end-Geräte: Die neuen DV-Systeme waren nicht mehr textbasiert, sondern farbcodiert. Somit machten sie die schwarzweißen Endgeräte obsolet.

Alle Benutzer mit PCs auszustatten schien den Verantwortlichen jedoch zu teuer. Zudem wünschten sich die Systemadministratoren Endbenutzer-Maschinen, die sich von einem zentralen Punkt aus verwalten ließen. Zwar hätte General Accident seine schwarzweißen Bildschirme einfach gegen farbige Terminals austauschen können. Doch diese Option war dem IT-Management wiederum zuwenig zukunftsorientiert.

Statt dessen entschied sich General Accident für die Anschaffung dedizierter NCs. Da das Versicherungsunternehmen ein Outsourcing-Abkommen mit der IBM eingegangen war, fiel die Wahl der Hardware, so der für die IT-Strategie zuständige Manager Dave Axford, "quasi selbstverständlich" auf die "Network-Station"-Produkte von Big Blue.

Die IBM-Geräte werden zum einen wie ganz gewöhnliche 3270-Terminals eingesetzt, um auf die Back-end-Applikationen zuzugreifen. Wie Axford erläutert, sollen sie zum anderen aber auch als Front-ends für ein im Bau befindliches Intranet dienen: "Wir nutzen die Fähigkeiten des NC noch nicht alle aus, aber der entscheidende Faktor waren die Zukunftsperspektiven."

Darüber hinaus werden die IT-Manager des Versicherers auch davon profitieren, daß keine Anwendungen direkt auf dem NC-Gerät laufen. Auf diese Weise lassen sich alle Applikationen zentral von Perth aus administrieren. Niedrigere Anschaffungskosten und weniger Verwaltungsaufwand summieren sich, so hofft Axford, zu erheblichen Einsparungen gegenüber einer PC-basierten Lösung. Aber die Kontrolle darüber, was auf den Endgeräten laufe, sei ohnehin "nicht mit Geld zu bezahlen".

Im Februar wird General Accident die ersten 2200 NCs in unterschiedlichen Niederlassungen installieren. Die restlichen Geräte sollen gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden.