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11.09.1998 - 

Geschäftsprozesse auf dem Prüfstand

British Petroleum vergibt das Monopol für IT-Services an EDS

Wie EDS mitteilt, setzt BP derzeit seine Pläne aus dem vergangenen Jahr um: Demnach will das Unternehmen eine IT-Infrastruktur schaffen, die einheitliche Betriebsabläufe an allen Standorten gewährleistet. Außerdem erhoffe sich die Ölgesellschaft von dem Outsourcing erhebliche Kosteneinsparungen. Laut Vertrag ist EDS angewiesen, für den Kunden Vorschläge zur Verbesserung der Geschäftsprozesse auszuarbeiten.

Zunächst aber wird EDS rund 13 000 PC-Arbeitsplätze in Großbritannien betreuen. Zu den dringlichsten Aufgaben des Dienstleisters gehört auch die Zusammenlegung der geografisch verteilten Helpdesk-Abteilungen. In den kommenden zwei Jahren soll der Servicemogul darüber hinaus Desktops, Laptops, lokale Netze sowie E-Mail- und Videokonferenzsysteme in anderen BP-Geschäftsregionen pflegen und weiterentwickeln.

BP befindet sich derzeit in Übernahmeverhandlungen mit der Amoco Corp., Chikago. Sollten die beiden Ölgesellschaften fusionieren, wird Amoco voraussichtlich in das Service-Abkommen mit EDS einbezogen.

Unberührt von diesem Geschäft bleibt ein Vertrag zwischen dem EDS-Konkurrenten Andersen Consulting und der BP-Division Exploration (BPX), die sich der Erdölförderung in der Nordsee widmet. Das Abkommen betrifft die Finanzverwaltung der BPX und zeichnet sich dadurch aus, daß es den Dienstleister am Unternehmenserfolg beteiligt (siehe CW 4/97, Seite 67: "Outsourcer und Kunde teilen sich das Risiko").