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12.01.2001 - 

Vorsichtige Annäherung an Intel

Broadcom schluckt Serverworks

BOSTON (IDG) - Broadcom Corp. hat angekündigt, die Firma Serverworks Corp. zu übernehmen. Das Geschäft soll im Rahmen eines Aktientauschs mit einem Volumen von 957 Millionen Dollar über die Bühne gehen. Während die Vorstände beider Unternehmen bereits zugestimmt haben, müssen Aktionäre und die Finanzbehörden noch ihren Segen dazugeben.

Broadcom wird elf Millionen Aktien aufbringen müssen, um Serverworks zu übernehmen. Grundlage ist dabei der Wert des Papiers vom Freitag, den 5. Januar 2001. Dieser lag bei 87 Dollar.

Serverworks stellt Chipsätze her, die den Input-Output-Datenverkehr in Servern regeln. Außerdem koordinieren die Chips die interne Datenleitungen zwischen Hauptspeicher und Prozessoreinheit. Die Serverworks-Produkte werden auf Server-Plattformen sowie in Speichersystemen für Network Attached Storage (NAS) sowie Storage Area Networks (SANs) eingesetzt. Ferner können sie den Datenverkehr in Routern und Switches regeln.

Das Unternehmen Broadcom, das Chips für Highspeed-Netze herstellt, will mit der Akquisition die reibungslose Anbindung seiner jüngsten Netztechnik an Server und Speichersysteme sicherstellen. Diese basiert auf auf einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s.

Mit dem Deal rücken Broadcom und Intel näher zusammen. In der jüngsten Vergangenheit haben sich beide Firmen gegenseitig mit einer Flut von Gerichtsklagen überzogen. Gründe waren Streitigkeiten um Patentrechte sowie Vorwürfe Intels, Broadcom werbe Personal ab, um Geschäftsgeheimnisse auszuhorchen. Serverworks indessen arbeitet eng mit der Prozessorschmiede aus Santa Clara zusammen. So entwickelte das Unternehmen Chipsätze für Intels "Xeon"-Reihe. Außerdem werden Produkte für die neuen Pentium-4-CPUs erwartet. Intel hält außerdem einen Anteil von zirka fünf Prozent an Serverworks.