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Neue Version unterstützt J2EE-Spezifikation


08.12.2000 - 

Broadvision integriert den Applikations-Server von Bea

MÜNCHEN (CW) - Der amerikanische E-Business-Softwareanbieter Broadvision hat die Version 6.0 seiner Software "One-to-One Enterprise" angekündigt. Die Plattform ist J2EE-konform und wird mit einem Applikations-Server von Bea Systems ausgeliefert.

Zu den größten Problemen im Umgang mit Broadvisions E-Business-Software One-to-One Enterprise zählte bislang deren proprietäre Technologie. Noch im März hatte Gartner die fehlende Unterstützung von Applikations-Servern auf J2EE-Basis (Java 2 Enterprise Edition) bemängelt. Vier Monate später wechselte American Airlines von One-to-One zum Konkurrenten Art Technology Group, da sich Berichten zufolge die Integration des neuen Systems in die bestehende Umgebung als einfacher herausgestellt hatte.

In der Broadvision-Zentrale im kalifornischen Redwood City ist die Kritik scheinbar auf fruchtbaren Boden gefallen. Die jetzt vorgestellte Version 6.0 von One-to-One Enterprise ermöglicht neben der Architektur J2EE für verteilte Applikationen auch die Verwendung von Enterprise Javabeans (EJBs) und Servlets für Geschäftsprozesse und -objekte. Auf der Präsentationsseite werden HTML, Java-Server-Pages und Javascript unterstützt. Mit dieser Funktionserweiterung können Anwender ihr System laut Broadvision besser an individuelle Bedürfnisse anpassen.

Der J2EE-Support erstreckt sich auf App-Server verschiedener Anbieter. Neben IBMs "Websphere", Ionas "Iportal" und Suns "Iplanet" kann beispielsweise auch der "Weblogic"-Server von Bea mit den Broadvision-Anwendungen kommunizieren. Durch eine neue Allianz stärkt Broadvision zudem die technologische Partnerschaft mit dem Infrastrukturanbieter Bea. Dessen App-Server wird künftig zusammen mit der Version 6 von One-to-One ausgeliefert. Gemeinsame Entwicklungs- und Marketing-Kampagnen der Firmen sind für die Zukunft geplant.

Die Plattform One-to-One Enterprise, mit der sich beispielsweise personalisierte Web-Seiten für E-Transaktionen und den Kundendienst erstellen lassen, ist ab Anfang Januar in der Betaversion für die Betriebssysteme Sun Solaris und HP-UX erhältlich. Dabei sichert Broadvision den Anwendern der aktuellen Version 5.5 eine vollständige Binärkompatibilität zu. Kunden können also ihre bestehenden Lösungen auch unter dem neuen Release einsetzen. Zum Ausbau der Plattform sind bei Broadvision spezialisierte Module unter anderem für Retail- und Business-Commerce, Finanzdienstleistungen und Marktplätze erhältlich.