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30.08.2002 - 

Den Einbruch vom Winterquartal wettgemacht

Brocade steigert Umsatz und Gewinn

MÜNCHEN (CW) - Netzausrüster Brocade hat das dritte Geschäftsquartal mit steigendem Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Auch für die nächsten Jahre geht das Unternehmen von weiterem Wachstum aus.

Von Investitionszurückhaltung der Kunden kann beim Speicherspezialisten Brocade Communications Systems keine Rede mehr sein. Das Unternehmen liefert vor allem Komponenten für Storage Area Networks (SAN) plus der entsprechenden Software und wuchs bereits in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Einzig im ersten Geschäftsquartal (Ende: Januar 2002) musste der Hersteller einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum melden. Damals sanken die Einnahmen von 160 Millionen Dollar im Vorjahr auf 123 Millionen Dollar. Diesen Einbruch konnte Brocade in den Folgequartalen wieder wettmachen.

Für das im Juli abgeschlossene dritte Geschäftsquartal präsentierte die US-amerikanische Company eine eindrucksvolle Bilanz. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Quartalsumsatz um 30 Prozent auf 151 Millionen Dollar, der Nettogewinn erhöhte sich um 50 Prozent von zwölf Millionen Dollar im dritten Quartal 2001 auf jetzt mehr als 18 Millionen Dollar.

Solide Silkworm-Basis

Der Löwenanteil dürfte auf das Kernprodukt des Unternehmens, die SAN-Switches "Silkworm", zurückgehen. Ohne genaue Zahlen zu nennen, zeigte sich Brocade zufrieden mit dem neuesten Produkt der Serie, dem "Silkworm 12000". Mit dem hochverfügbaren Switch konkurriert Brocade mit dem Wettbewerber McData, der bereits seit längerem Produkte für den Highend-Bereich im Programm hat. Brocade-COO Michael Byrd kündigte an, bis Ende des Jahres den Marktanteil in diesem Segment auf 40 Prozent ausbauen zu wollen. Bereits in den vergangenen drei Monaten habe man McData angeblich einen Teil des Geschäftes abnehmen können. Für das vierte Geschäftsquartal rechnet Brocade mit einem Umsatz zwischen 160 und 165 Millionen Dollar. Und damit sei das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht. Greg Reyes, Chairman und CEO von Brocade, geht davon aus, dass das SAN-Geschäft in den nächsten vier Jahren von momentan zwei auf sieben Milliarden Dollar steigen wird.

Unterstützung erhält Brocade in diesem Punkt auch von Marktbeobachtern, die von einer zunehmenden Akzeptanz der Speichernetze ausgehen. Dafür spreche der Umstand, dass sich durch Speichernetze vorhandene Kapazitäten bester auslasten lassen und das Management zentral gesteuert werden kann. Die Analysten von Soundview schätzen, dass Brocade mit einem weiteren Ausbau im oberen wie unteren Preissegment seine Gewinnspannen noch steigern können wird. (rs)

Abb: Umsatzentwicklung

Mit Ausnahme eines Quartals konnte Brocade seine Einnahmen kontinuierlich ausbauen. Quelle: Brocade