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06.10.2010

Brüderle rechnet mit rascher Breitband-Vollversorgung

BERLIN (Dow Jones)--Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle geht davon aus, dass bereits in absehbarer Zeit eine Vollversorgung der deutschen Bevölkerung mit einem Breitbandanschluss erreicht sein wird. Bereits bis zum Jahresende sei es "gut erreichbar", 98,5% aller Haushalte mit einem Breitbandanschluss von mindestens einem Megabit pro Sekunde zu versorgen, sagte Brüderle am Mittwoch in Berlin beim Start der Breitband-Informationsoffensive "Schnell ins Netz. Überall. Für Alle".

BERLIN (Dow Jones)--Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle geht davon aus, dass bereits in absehbarer Zeit eine Vollversorgung der deutschen Bevölkerung mit einem Breitbandanschluss erreicht sein wird. Bereits bis zum Jahresende sei es "gut erreichbar", 98,5% aller Haushalte mit einem Breitbandanschluss von mindestens einem Megabit pro Sekunde zu versorgen, sagte Brüderle am Mittwoch in Berlin beim Start der Breitband-Informationsoffensive "Schnell ins Netz. Überall. Für Alle".

"Wenn die Mobilfunknetzbetreiber jetzt, wie zugesagt, zügig mit dem Ausbau der LTE-Mobilfunknetze beginnen, die bewilligten Förderprojekte rasch umgesetzt und über die Informationsoffensive zusätzliche Impulse ausgelöst werden, werden wir rasch eine Vollversorgung haben", sagte der Minister.

Weiteres Ziel sei es, in den kommenden vier Jahren 75% der Haushalte mit Bandbreiten von 50 Megabit pro Sekunde und mehr zu versorgen. "Bereits 2018 müssten flächendeckend 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sein", sagte Brüderle. Ohne Breitband gebe es keine Teilhabe an der Informationsgesellschaft. "Aber es gibt noch weiße Flecke auf der Breitbandlandkarte. Alle müssen mitmachen", sagte der Minister. Die Kommunen müssten die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen und die Unternehmen investieren.

Die gesteckten Ziele sollten nicht durch staatliche Steuerung erreicht werden. "Wir setzen beim Breitbandausbau weiterhin in erster Linie auf Wettbewerb", sagte Brüderle. Nur dort, wo der Markt versage, müsse der Staat mithelfen.

Webseite: www.bmwi.de -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/kth

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