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12.09.1997

BSA-Razzia: 15 Stunden ohne Wasser

SINGAPUR (IDG) - Die seit einigen Monaten forcierte Jagd der Herstellervereinigung Business Software Alliance (BSA) auf Softwarepiraten nimmt mittlerweile erschreckende Ausmaße an: Während einer 15stündigen Razzia gegen potentielle Raubkopierer haben Polizei und Rechtsanwälte in Singapur unter der Führung der BSA und dessen Mitglied Microsoft 20 Angestellte des CD-ROM-Produzenten SM Summit Holdings festgehalten und ihnen Nahrung und Wasser verwehrt. Die Durchsuchung folgte nach Aussagen zweier Ex-Angestellter von SM Summit, die kurz zuvor wegen firmenschädigendem Verhalten entlassen worden waren. Weder die BSA noch Microsoft konnten bislang Beweise erbringen, die die Durchsuchung gegen SM Summit gerechtfertigt hätten. Schlimmer noch: SM Summits Anwalt Davinder Singh gab zu Protokoll, die BSA habe ein "Kopfgeld" in Höhe von 13000 Dollar für Informationen angeboten. "Nicht einmal im Falle eines Mordes oder bei schweren Drogendelikten verweigern wir den Festgenommenen die Nahrungsaufnahme", kritisierte selbst der zuständige Richter Yong Pung How in einer ersten Stellungnahme das übertriebene Vorgehen der BSA.