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04.05.2005

BT offeriert sechs MPLS-Klassen

Differenzierte Service-Klassen für Anwendungen.

Als einer der ersten Carrier offeriert BT künftig Multiprotocol Label Switching (MPLS) in sechs Serviceklassen. Bei der Implementierung hält sich BT eigenen Angaben zufolge an den IETF-Standard "Differentiated Services Code Point" (DSCP). Bislang waren bei den meisten Carriern drei bis vier Serviceklassen üblich.

Sechsstufiges Modell erlaubt Skalierbarkeit

Laut BT erlaubt das sechsstufige Modell eine feinere Skalier- barkeit als lediglich die Unterteilung in die drei Klassen VoIP, Echtzeitanwendungen (SAP, CRM etc.) sowie Best Effort (E-Mail, Web-Browser und an- dere nicht zeitkritische Applikationen). Beim MPLS-Modell der Briten können nun die Anwender die Echtzeitanwendungen in vier Serviceklassen unterteilen. Dabei muss der Benutzer nicht alle Stufen akzeptieren, sondern kann aus dem modular aufgebauten Angebot auswählen. Entsprechend erfolgt die Tarifierung laut BT dann je nach den gewählten Serviceklassen und der Bandbreite.

Problemfall:Netzverbund mit mehreren Providern

Allerdings hat BTs Angebot auch einen Haken: Die feine Skalierbarkeit funktioniert nur, wenn der Anwender sein globales Netz auf Basis der BT-Dienste aufbaut. Wünscht der Anwender dagegen einen Netzverbund aus den Offerten mehrerer Provider, so ist ein MPLS-Peering notwendig. Kleinster gemeinsamer Nenner ist dabei in der Regel der Carrier mit den wenigsten Serviceklassen, so dass die sechs Stufen von BT nicht im gesamten Netz genutzt werden können. (hi)