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05.06.1998 - 

Erneut Partnersuche in den USA

BT sucht sein Heil im Auslandsgeschäft

Wir mußten einer höheren Gewinnbesteuerung, sinkenden Tarifen sowie hohen Anlaufverlusten bei Joint-ventures im Ausland Tribut zollen. Damit begründete BT-Finanzchef Robert Brace den gegenüber dem Vorjahr deutlichen Gewinnrückgang in der Bilanz 1997/98. Demnach trübten allein besagte Auslandsbeteiligungen das Ergebnis des Londoner Carriers um umgerechnet rund 415 Millionen Dollar.

Generell weist BT für 1997/98 einen im Vergleich zum Vorjahr von umgerechnet 3,46 auf 2,87 Milliarden Dollar aus. Der Umsatz konnte indes geringfügig um 4,7 Prozent von rund 24,6 auf 25,8 Milliarden Dollar gesteigert werden. Größter Wachstumsträger war dabei das Mobilfunk-Geschäft, das um fast 15 Prozent zulegen konnte.

Brace betonte, daß die Verluste im laufenden Jahr mit rund 495 Millionen Dollar den Gipfel erreichen und danach zurückgehen werden. Mit dem (zunächst) kostspieligen Drang ins Ausland wolle man jedoch die starke Abhängigkeit vom hart umkämpften britischen Markt verringern. BT-Chairman Iain Vallance sprach im Zusammenhang mit neu gewonnenen Lizenzen in den Niederlanden, Spanien und der Schweiz von einer "erfolgreichen Brückenkopfstrategie". Darüber hinaus bleibe, so Vallance, der Einstieg in den US-Markt eine der "Top-Prioritäten" des Unternehmens.