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Entwicklung eines Multimedia-Chips


11.09.1992 - 

BT und Motorola wollen bei Videokonferenzen kooperieren

ESCHBORN (CW)-Die British Telecom (BT) und Motorola haben die gemeinsame Entwicklung einer Multimedia-Technologie zur simultanen Verarbeitung von Echtzeit-Video, Standbildern und Daten angekündigt. Ziel der Kooperation ist nach BT-Angaben, die Qualität von Videokonferenzen deutlich zu verbessern und die Kosten zu reduzieren.

Grundlagen des Projektes sind, wie es in einer BT-Mitteilung heißt, die Erfahrungen beider Unternehmen in den Bereichen Videokonferenz beziehungsweise Halbleiter-Technologie. Für den Aufbau von Videokonferenzen werden "Videocodecs" benötigt-Geräte zur Digitalisierung und Kompression der Fernseh- beziehungsweise

Videobilder und deren Übertragung in digitale Netzwerke.

Die Planungen beider Unternehmen sehen vor, daß Motorola die auf Standards basierenden Codecs von BT in einen Chip integrieren wird. Ziel laut BT ist letztlich, eine Karte zu entwickeln, die sich in jeden IBM- oder kompatiblen PC (AT ) einbauen läßt, um diesen dadurch mit geringen Kosten in eine individuelle "Multimedia-Kommunikationsstation'' umzuwandeln.

Motorola wird den Chip herstellen und weltweit vermarkten. Erstmals sollen dabei Standards wie MPEG zur Echtzeit-Video-Kompression und JPEG zur Kompression von Standbildern sowie der H.261-Serienstandard auf einer Chip-Anordnung zur Verfügung stehen. Den Preis für den Speicherbaustein veranschlagen die Kooperationspartner mit rund 150 Mark. BT will den Chip in zukünftige Videokommunikationsprodukte - beispielsweise in Form von PC-Erweiterungskarten - integrieren. Bis 1994 soll das Produkt marktreif sein.