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29.08.1986 - 

Private Nutzung bleibt hinter den Erwartungen zurück:

Btx-Flaute auch in Österreich

WIEN (apa) - Erst 688 österreichische Neuanschlüsse in diesem Jahr hat die Bildschirmtext-Anbieter-Vereinigung (BAV) im Juli registriert. Wenn der Trend anhält, wird die Post zum Jahresende lediglich 60 Prozent ihres ohnehin nicht allzu hoch gesteckten Ziels von 5500 Teilnehmern erreicht haben.

Btx sei zur Zeit nur im kommerziellen Bereich attraktiv, hat die BAV weiterhin festgestellt. Das dürftige Informationsangebot schrecke Privatkunden ab. Trotz der weitverbreiteten Charakterisierung als "Werbemedium" sei Btx mittlerweile ein "Kommunikationsmedium". Vor allem mittelständische Unternehmen und Freiberufler nutzen es. Für sie ist die mangelnde Anschlußdichte weniger relevant. Dafür spreche auch die Tatsache, daß die Anzahl der externen Rechner seit Mitte des vergangenen Jahres auf das Doppelte und in der ersten Hälfte dieses Jahres um ein Viertel (auf 41) gestiegen sei.

Der britische Prestel-Dienst kann auf 60 000 Teilnehmer, die Deutsche Bundespost auf 48 000 Btx-Anschlüsse verweisen. In Relation zur Bevölkerungszahl halten sich Bestand sowie Zuwachs in der Bundesrepublik und Österreich die Waage, wobei der monatliche Zuwachs in der Bundesrepublik bei etwa 1000, in Österreich bei 100 Neuanschlüssen liegt.

Um den Absatz zu beleben, verlangt die BAV von der Post, der Mupid Computer Gesellschaft und den Anbietern gemeinsame Werbeanstrengungen. Erfolgreiche PR-Aktionen wie die "Btx-Tage" und einschlägige Treffpunkte sollen in verstärktem Maße fortgesetzt werden.