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21.03.1997 - 

Oft als Ergänzung zu Betriebsnetz und Handy

Bündelfunk in der Werkskommunikation

Kommunikation auf dem Werksgelände war bis vor kurzem eine Domäne des Betriebsfunks. Doch die Ansprüche der Unternehmen wachsen: Mobile Übertragung von Daten, Meßwerten und Steuersignalen, Rufsteuerung für Einzelpersonen und Arbeitsgruppen sowie die Integration externer Zulieferer und Dienstleister lassen sich per Betriebsfunk nur mit hohem technischen und administrativen Aufwand verwirklichen.

Als Alternative oder Ergänzung bietet sich - vor allem im operativen Bereich - der Bündelfunk an: Das Unternehmen spart sich den Aufbau einer eigenen Infrastruktur, und der Anbieterwettbewerb erlaubt es ihm, unter einer Fülle von Lösungen die günstigste auszuwählen.

So hat Mercedes-Benz am Standort Untertürkheim zehn Betriebsfunknetze durch eine gemeinsame Bündelfunk-Lösung ersetzt. Einige tausend Funkgeräte sind dort schon im Einsatz. Der Mitbewerber Volkswagen koordiniert den Produktionsanlauf der neuen "Passat"-Baureihe mit Hilfe des öffentlichen Funknetzes. Durch den direkten Informationsaustausch zwischen den beteiligten Führungskräften hofft der Automobilhersteller, die während der ersten Fertigungsläufe auftretenden Probleme schneller erkennen und lösen zu können.

Der Chemiegigant Hoechst koordiniert mit Bündelfunk-Hilfe den werkseigenen Service. Als Entscheidungskriterium nennt das Unternehmen die Möglichkeit, einzelne Mitarbeiter oder Gruppen auch bereichsübergreifend selektiv anzusprechen. BASF hingegen nutzt den öffentlichen Funkverkehr nicht nur zur Sprachkommunikation, sondern auch zur Übermittlung von Transportaufträgen in die dafür vorgesehenen Fahrzeuge.