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Bündelung mit Hardware kritisiert


29.01.1999 - 

Bündelung mit Hardware kritisiert Linux-Fans wollen Rechner ohne Windows

SAN MATEO (IDG) - Microsoft-Gegner wollen nicht länger Rechner mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem kaufen müssen. Sie rufen zum "Refund Day" am 15. Februar 1999 auf und fordern die gezahlten Lizenzgebühren für die ungeliebte Software zurück.

Die Protestaktion geht auf den im Internet dokumentierten Streit eines australischen Linux-Fans mit dem Computerhersteller Toshiba zurück. Der Kunde hatte ein Laptop inklusive vorinstalliertem Windows kaufen müssen.

Die im Preis enthaltenen Lizenzkosten für das Betriebssystem hingegen verlangte er deshalb zurück, da er Windows nicht benötigte. Er argumentierte damit, daß die Möglichkeit bestehe, die Nutzungsbedingungen der Softwarelizenz "End User License Agreement for Microsoft Software" (Eula) ablehnen zu können. Nach monatelangen Hin und Her gab Toshiba schließlich nach und zahlte dem Australier 110 Dollar.

Für Microsoft-Gegner ist der Fall ein Beispiel für die heute übliche Vertriebspolitik der Hardwarehersteller, die insbesondere bei Laptops kaum Alternativen zu den vorkonfigurierten Modellen mit Windows bieten. Toshiba hielt dagegen, daß der Markt und nicht Microsoft eine solche Bündelung von Rechner und Betriebssystem verlange.

Per Aufruf im Internet wollen die Initiatoren nun Gleichgesinnte mobilisieren, die ihr Windows bisher nicht genutzt haben und nun ihr Geld gemäß Eula zurückfordern wollen. Höhepunkt der Aktion soll der 15. Februar sein, den man werbewirksam zum Refund Day erklärt hat. Anlaufstelle im Internet ist die Web-Site www. linuxmall.com des kommerziellen Anbieters von Linux-Software Workgroup Solutions Inc.. Laut Unternehmensangaben haben sich dort schon rund 2600 User in eine Protestliste eingetragen.