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21.05.1999 - 

Intels Rambus bekommt Konkurrenz

Bündnis für schnelleren Arbeitsspeicher

MÜNCHEN (CW) - Eine Allianz aus 20 Halbleiterherstellern will Double-Data-Rate-(DDR-)Speichermodule auf dem SDRAM-Markt plazieren. Die Gruppe könnte Intel, das die eigene Rambus-Technologie durchsetzen möchte, einen Strich durch die Rechnung machen.

Dem Advanced-Memory-International-(AMI-)Konsortium gehören alle wichtigen Halbleiterhersteller an: unter anderem Fujitsu, Hitachi, Infineon, Mitsubishi, NEC, Samsung und Toshiba. Ziel der Allianz ist es, schnelle DDR-Technologien zu entwickeln und diese so bald wie möglich auf den Markt zu bringen.

Die AMI-Allianz tritt damit in Konkurrenz mit Intels Rambus-Technik. Die Verzögerungen bei der Entwicklung des neuen Camino-Chipsatzes von Intel, auf dem die ganze Rambus-Technologie basiert, haben viele Halbleiterhersteller verärgert und in das Lager der neuen Speicherallianz getrieben.

Die neue Technologie soll sich nach den Standards des Joint Electron Device Engineering Council (Jedec) richten. Dieses Gre- mium hatte bereits letztes Jahr die Spezifikationen der Synchronous-Link-(SL-)DRAM-Module festgelegt, der Vorläufer der jetzt geplanten DDR-Bausteine.

Erster Schritt wird die Einführung von SDRAM-Modulen sein, die einen Systemtakt von 133 Megahertz unterstützen sollen. Vorläufiges Ziel ist es, eine 266-Megahertz-DDR-Technologie zu entwickeln.