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27.10.1978

Büro der Zukunft attraktiver machen

NEW YORK (ma) - Marktforscher in den USA behaupten, daß die Produktivität in den Büros in den vergangenen zehn Jahren nur minimal gestrigert worden ist. Diese Feststellung hat nun die amerikanischen Kleincomputer-Hersteller auf den Plan gerufen. Sie wollen den vollelektronisch gestalteten Büroarbeitsplatz - wo immer dies möglich ist - verwirklichen.

Ein solches "Büro der Zukunft" wird gegenwärtig in einer New Yorker Bank getestet. Dabei sind alle Arbeitsplätze mit einem Bildschirmgerät mit Tastatur ausgestattet. Dadurch ist der schnelle Dialog mit dem Zentralrechner gegeben. Außerdem ist es möglich, die am Arbeitsplatz anfallenden Daten sofort einzugeben, zu verarbeiten und die Ergebnisse abzurufen. Zur Vermeidung von Zeitverlusten kommunizieren die Mitarbeiter untereinander via Bildschirm.

Als auslösendes Moment für die Computerisierung des Büros werden die hohen Bürokosten angesehen. Sie sollen allein in den USA etwa 40 bis 50 Milliarden Dollar jährlich betragen. Doch auch der rapide technologische Fortschritt als Grundlage immer kleinerer, leistungsfähigerer und preisgünstigerer Rechner - trägt wesentlich dazu bei, daß immer mehr Büros mehr oder weniger vollcomputerisiert werden.

Die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im Büro wird jedoch - darüber besteht in der Branche kein Zweifel - durch den Trend deutlich verlangsamt werden. Bei anhaltendem Mangel an qualifiziertem Büropersonal wird dies jedoch in Kauf genommen. Nicht zuletzt soll der Computer aber auch "Büro der Zukunft" als Arbeitsplatz attraktiver machen. Es wird sich hingegen auch in Zukunft nicht umgehen lassen, daß eine Vielzahl von Daten ausgedruckt werden muß. So werden - neben der galoppierenden Weiterentwicklung bei den Kleincomputern - auch die Hersteller von Kopierern, Druckern und ähnlichem Gerät eine spürbare Aufwärtsentwicklung erleben. Eines der fühung den Beratungsunternehmen in den schätzt, daß diese Märkte bis 1982 ein Volumen von rund 409 Milliarden Dollar erreichen werden. Und die amerikanische Hausfrau kann sich jetzt schon ihren eigenen Kleincomputer für 600 Dollar in die Wohnung stellen, um beispielsweise beim günstigsten Supermarkt ihre Einkäufe per Knopfdruck zusammenstellen zu können.