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29.10.1976 - 

Rückblick auf die Orgatechnik

Büro-Herbst

Köln - "Nachdem wir Büro-Einrichter vom Frühjahrstermin in Hannover herunter sind, muß ich mich ernsthaft fragen, ob die vielen regionalen Herbstmessen in der Bürobrache überhaupt noch einen Sinn haben. Ich meine, wir sollten lieber hier auf einer Messe klotzen als auf vielen Messen kleckern", erklärte bei Eröffnung der Orgatechnik Franz Vogt, der im Messe-Fachbeirat die Büroeinrichter vertritt.

Während Vogt und Kollegen, sich von der Kombination Orgatechnik/ "Büromesse für Einrichtung und Ausstattung" eine Lösung ihrer Messe-Probleme versprechen, äußern die Hersteller kleiner DV-Systeme inzwischen

ebenfalls, Skepsis gegen die herbstlichen Büromessen - Orgatechnik eingeschlossen: Auf die Präsenz im CeBIT können sie nicht verzichten, und die Erfahrung hat gezeigt, daß eine Beteiligung an branchenorientierten Veranstaltungen - wie Steuerberater-Tagen oder Bauwesen - mit der , entsprechenden Hard/Softwarekombination mehr bringt als eine Büro-Show.

Dem Besucher wäre in Köln mit einer konsequenten Gliederung nach Produktgruppen - hie Drehstühle, da TV-Systeme, dort MDT-Anlagen - besser gedient als mit eine müdemachenden Mix "Alles fürs Büro". Noch weiter ging ein Systemverkäufer: "Da müßten an einer Stelle alle Plattensysteme, an einer anderen alle MKC-Computer nebeneinander stehen".

Beispiel: Da mit dem TV-Kongreß in Köln ein Schwerpunkt gesetzt wurde,

sollte der Besucher auch an einer Stelle alle Textverarbeitungssysteme, daneben alle Diktiergeräte: Schreibmaschinen etc. finden.

Die Pariser SIKOB kennt dieses Konzept seit langem. Große Hersteller haben mehrere Stände. Profilieren könnten sich die Kölner auch mit einer ausreichenden Zahl von Musterbüros für Ärzte, Banken, Einzelhändler etc., an denen beispielhaft gezeigt wird, wie sich das vielfältige Angebot der Branche sinnvoll und mit organisatorisch gutem Ergebnis kombinieren läßt. Orgatechnik als eine, Art überdimensioniertes Bürofachgeschäft, dessen Einrichtung noch der ordnenden Hand des Inhabers entbehrt - das ist kein attraktives Konzept für die Zukunft.