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11.02.1994

Buero in Aalen vor der Eroeffnung RDI ist jetzt auch in der BRD mit guenstigen Sparc-Clones vertreten

MUENCHEN (CW) - Noch im Februar 1994 will die RDI Computer Corp., Anbieter von preisguenstigen Sparc-Workstation-Clones, in Europa antreten. Ihr Europa-Buero schlagen die Kalifornier zwischen Wuerzburg und Augsburg, naemlich in Aalen auf.

RDI kann auf dem alten Kontinent zwar auf diverse Wiederverkaeufer vertrauen. Trotzdem will man nun auch selbst Flagge zeigen. Deshalb plant man nach Informationen des Brancheninformationsdienstes "Unigram X" unter anderem auch, an der diesjaehrigen CeBIT in Hannover teilzunehmen.

RDI bietet die tragbaren Sparc-Workstations "Powerlite" an. Sie sind mit einem Aktiv-Matrix-Farbdisplay ausgestattet, das ueber eine Aufloesung von 1024 x 768 Pixel verfuegt und von Sharp stammt. Neben SBus-Erweiterungssteckplaetzen sowie High-Density- Diskettenlaufwerken kann der Interessent auch eine Erweiterungseinheit fuer den Gebrauch zusaetzlicher Festplatten erstehen.

RDI plant ferner, in kommenden Geraeten sowohl PCMCIA-Einschuebe anzubieten, als auch Zellulartechnologien zu nutzen. Allerdings verlaesst man sich diesbezueglich auf die von Sun zukuenftig eingeschlagenen Wege und will abwarten, was der Workstation- Marktfuehrer fuer Ziele hegt.

RDI verspricht sich vom deutschen und franzoesischen wie auch vom japanischen Markt einigen Erfolg, da die Powerlite-Systeme sich auf die jeweiligen landessprachlichen Solaris-Varianten stuetzen koennen. Hier hat Konkurrent Tadpole Technology, wie RDI Anbieter von Sparc-Clones, einen schwereren Stand: Der Wettbewerber erweitert den Sourcecode von Solaris um das Tadpole-eigene "Nomadic Computing Environment". Nachteil dieses Vorgehens: Die Umstellung auf die jeweils aktuelle Solaris-Version ist schwerer zu bewerkstelligen.

RDI kann auf die Unterstuetzung des grossen koreanischen PC- Herstellers Trigem Computer Inc. bauen. Allerdings duerften die Amerikaner aus San Diego in Zukunft im Segment der RISC-Tragbaren vor allem durch die Zusammenarbeit von IBM mit Tadpole Konkurrenz erfahren. Tadpole baut auch mobile Workstations auf Basis des von Big Blue mit Motorola entwickelten Power-PC-Chips. Auch halten sich Geruechte, dass Hewlett-Packard in diesen Marktbereich eintreten wolle.