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23.05.1980 - 

Wenn Suchen zum Luxus wird:

Büroautomation beseitigt Zeitvernichter

FRAMINGHAM (CW) - Die Automatisierung macht auch vor den oberen Etagen des Verwaltungsgebäudes nicht halt. Ein amerikanischer Marktforscher betrachtete sich den Tagesablauf der Manager etwas genauer. Seiner Ansicht nach können durch die Einführung von Automaten im Büro auf dieser Ebene in den USA 300 Milliarden Dollar pro Jahr eingespart werden.

Zwischen 40 und 70 Prozent der Arbeitszeit eines Managers gehen für Besprechungen drauf. Zu diesem Ergebnis kam Harvey L. Poppel, Senior Vice-President der Booz, Allen & Hamilton, Inc. bei seinen Felduntersuchungen. Audio- und Video-Methoden zur Kontaktpflege ließen einmal Kommunikation häufiger zu, zum anderen minderten sie die Reisezeit. Zu den chronischen Zeitvernichtern gehören laut Poppel außerdem Versuche, die richtige Information zu finden und sie anschließend zu verarbeiten Ein der Person zugeordnetes Datenverarbeitungs- und Dokumentationssystem würde zu Ersparnissen zwischen 15 und 25 Prozent führen. Über persönliche Datenbanken ließe sich der Suchaufwand um zehn bis 20 Prozent reduzieren. In der gewonnenen Zeit könnten die Manager über das nachdenken, was sie tun, langfristige Pläne schmieden, Entscheidungen fällen oder ihr Fachwissen wieder auf Vordermann bringen. Voraussetzung aber ist nach Poppels Ansicht neben der maschinellen Ausstattung auch eine Neuordnung der Verantwortungsbereiche.