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01.06.1984 - 

Negative Auswirkungen im Auge behalten:

Büroautomation nicht blind akzeptieren

WIEN (apa) - Nach einer Studie der Akademie der Wissenschaften sind in Österreich insgesamt 900 000 Arbeitsplätze von den Neuen Technologien betroffen.

Ein Drittel dieser Beschäftigten arbeiten in Büros, die übrigen in der Produktion. Sozialminister Alfred Dallinger bezeichnete anläßlich der GPA-Landeskonferenz zum Thema Büroautomation diese Arbeitsplätze wohl nicht als direkt gefährdet, jedoch gelte es, die negativen Auswirkungen im Auge zu behalten.

Dallinger wandte sich gegen eine neue Art von "Maschinenstürmertum", zeigte sich jedoch skeptisch, ob die "postindustrielle Revolution" und mit ihr die Informationsindustrie arbeitsintensiv wirken könne. Es sei damit zu rechnen, daß die Entwicklung in allen Wirtschaftsbereichen, in der Industrie, im Handel und bei den Dienstleistungen gleichzeitig wirksam werde.

Sogenannte geschlossene Warenwirtschaftssysteme erbringen nach US-Untersuchungen Produktionssteigerungen bis zu 40 Prozent, oder umgekehrt: Bei gleichbleibendem Umsatz sei dieser mit einer entsprechend verringerten Belegschaft zu erzielen. Damit hätten die vor einigen Jahren noch optimistischen Prognosen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Computertechnik als überholt zu gelten. Mittlerweile ließen sich mit dem Einsatz der neuen Technologien Belastungen an den Arbeitsplätzen feststellen. Gesellschaft, Staat, Arbeitnehmer und Arbeitgeber müßten ihnen mehr Beachtung schenken.