Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.05.1982 - 

Die Mindestanforderungen an das "Büro der Zukunft"

Bürosysteme im Wettbewerb mit Sekretärinnen

SAN FRANCISCO (CW) - Die Mindestanforderungen, die ein auch künftig wettbewerbsfähiger Bürocomputer zu erfüllen habe, formulierte Dr. Joel Birnbaum seit zwei Jahren Forschungsleiter von Hewlett-Packard, auf der Office-Automation"-Konferenz in San Francisco: l6-Bit-Mikro, Local-Area- Network-Anschluß. Drucker und Archivfunktion, Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit.

Birnbaum präzisierte, daß der LAN-Anschluß auch den Zugang zu Bildschirmtest oder anderen Diensten ermöglichen müsse, weil die neuen Medien in den nächsten fünf bis zehn Jahren sprunghaft an Bedeutung gewinnen.

Die Entwickler von Office-Automation-Systemen müßten nach Ansicht des HP-Mannes zwei Problemkreise abdecken: Einmal stellen "Decision-Maker" andere Anforderungen an ein Bürosystem als Mitarbeiter im Vorfeld der Entscheidungsfindung. Vor allem aber müßten Bürosysteme im Wettbewerb mit herkömmlichem Office-Equipment, wie Telefon, Kopierer, Diktiergerät, Archivschrank, die produktivere Lösung darstellen und schließlich auch besser als eine Sekretärin sein.

Birnbaum unterstrich, einzige Zweckbestimmung für moderne Systeme sei, die Produktivität des Entscheidungsmanagements optimal zu unterstützen. Dies werde von Bürosystemen dann erfüllt, wenn

- im Software-Bereich Anwender-Interface und Systemfunktion strikt getrennt werden,

- sich die Systeme mühelos neuen Anwendungen anpassen lassen und

- in natürlicher Sprache programmierbar werden.

Auch die Software müsse den Zugang zu den unterschiedlichen Medien unterstützen. Als Beitrag zur Datensicherheit hält Birnbaum Paßwort-Hierarchie, Verschlüsselungsfunktionen und Zugangsprofile für notwendig.