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Diverse Ankündigungen im Bereich der Rechnerfamilien DPS 6 und DPS 7:


28.09.1984 - 

Bull bringt Systeme unter einheitliches Dach

PARIS/KÖLN(hh)-Mit verschiedenen Neuankündigungen im Bereich der Systemfamilien DPS 6 und DPS 7 hat die Groupe Bull nunmehr alle Universalcomputer des Hauses in das DPS-Rahmenkonzept (Distributed Processing System) eingegliedert und für die dezentrale Datenverarbeitung geöffnet Darüberhinaus stellte die Unternehmensleitung anläßlich der Sicob, Paris, den Mikro Questar 400 im französischen Markt vor.

Fünf Modelle werden jetzt in der neuen Rechnerfamilie DPS 6 vertrieben: die DPS 6/210, 400, 450, 750 und 950, die sämtlich kompatibel zur laufenden Systemserie 6 sind.

Zu diesen Modellen tritt als Mikro noch die DPS 6/100 hinzu, die vorher als System 6/10 bekannt war.

Die DPS-6-Reihe liegt in einer Speicherkapazität zwischen 512 KB und 16 MB. Unter Einbeziehung des Super -Mikros DPS 6/100 ergibt sich nach Berechnungen des Unternehmens für die interne Rechnerleistung eine interne Spannweite zwischen dem Faktor 0,4 beim kleinsten und dem Faktor 40 beim leistungsstärksten Rechnermodell.

Einheitlich für alle Computer dieser neuen Familie ist das Betriebssystem GCOS 6 eingesetzt. Ab Modell 6/210 ist zusätzlich Unix anwendbar, die DPS 6/100 läuft auch unter MS-DOS und CP/M. Die vorhandene Anwendungssoftware bietet neben der Btx-Fächigkeit und CAD/CAM-Paketen verschiedene kommerzielle Applikationsmöglichkeiten.

Durch Kompatibilität mit dem eigenen Netzwerkkonzept DSA (Distributed Systems Architecture) und IBM`s SNA ergeben sich auch Einsatzgebiete im Bereich der Netzwerksteuerung und Telematik. Die Modellpreise variieren zwischen 16 000 und drei Millionen Mark. Mit der Auslieferung der unteren Modelle der neuangekündigten Systemfamilie wurde bereits begonnen.

Zehn neue Modelle wurden aus der Computerserie DPS 7 angekündigt. Durch diese Neuankündigungen erweitert sich die interne Leistungsspanne, die zuvor bei eins bis zehn gelegen hatte auf einen Wert von eins zu 35. Alle Systeme unter DPS 7 verwenden einheitlich das Betriebssystem GCOS 7.

Die zehn Neuprodukte unterteilen sich in drei Hauptgruppen: die Sinqle-Prozessor-Eingangsstufe" 07 " mit den Ausführungen DPS7/107S, 307, 407 und 507, die Multiprozessor Mittelklasse "17" mit der DPS 7/6 17 /717 und 817 und die vollkommen redundanten Multiprozessor-Konfigurationen" 27" (DPS 7/627, 727 ). Die Hauptspeicherkapazitäten rangieren je nach Gruppenzugehörigkeit zwischen 2 bis maximal 16 MB.

Die Preise für diese Systemfamilie liegen zwischen 400 000 und 3,4 Millionen Mark, je nach Ausführung. Mit der Auslieferung soll im zweiten Quartal 1985 begonnen werden.

Vorerst nur für Frankreich kündigte die Geschäftsleitung den Questar 400 an, der vier Einsatzbereiche abdecken soll: als individuelle Workstation, als Server-Rechner mit ko-aktiven Arbeitsplätzen, als Cluster Server mit ko-aktiven Workstations sowie als Terminal Cluster Server in Netzwerkanwendungen. Das System ist modular aufgebaut und läuft unter dem Betriebssystem Starsys. Applikationen unter Prolog und MS-DOS sind projektiert.

Bis jetzt ist der Questar nur bei Pilotkunden eingesetzt.