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20.09.1985 - 

Für Magnetdrucker wird jetzt eine Disketten-Option offeriert:

Bull stellt neues Non-lmpact-Druckermodell vor

ESCHBORN (pi) - Ihren Hochleistungs-Magnetdrucker MP 6090 kündigte die Bull Peripheral GmbH an. Auf einer Fünfeinviertel-Zoll-Floppy (mit 325 KB) sind laut Anbieter bis zu acht verschiedene Formularformate, Logos und maximal 16 Zeichensätze gespeichert.

Der Anwender kann dabei auf insgesamt 24 Zeichensätze zugreifen und seine Daten zusammen mit dem gewünschten Formular aufbauen. Um diese Option zu bewerkstelligen, muß der Anwender im Besitz eines IBM PC-XT oder eines kompatiblen Mikros sein. Der Preis für diese Option wird mit 20 000 Mark für OEMs angegeben.

Das neue Magnetdruckermodell ist damit nach Bull-Angaben das bislang leistungsfähigste Gerät aus der Non-Impact-Serie MP 60. Bei einer Auflösung von 240 Punkten pro Zoll sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen schafft der 6090 rund 6000 Zeilen pro Minute. Der OEM-Basispreis soll bei 75 000 Mark liegen. Der Auslieferungstermin steht noch nicht fest.

Dem Anwender stehen bei Erstellung von Schriftstücken in Korrespondenzqualität je vier Zeichensätze mit jeweils 96 Zeichen zur Verfügung, die er unter anderem auch vom Host ansteuern kann. Die Zeichendichte kann dabei in Breiten zwischen 10, 12 und 16 pro Zoll gewählt werden. Das Unternehmen gibt die MTBF-Rate mit rund einer Million Druckseiten und die MTTR-Zeit mit rund einer Stunde an. Die Magnettrommel selbst soll bis zu 10 Millionen Druckseiten überdauern, und die Schreibköpfe haben laut Bull eine Lebensdauer von etwa 8800 Betriebsstunden.

Für die Erzeugung des Druckbildes ist bei dieser Technik eine magnetische Trommel verantwortlich, die während ihrer Rotation einen Schreibkopf mit 3360 einzeln ansteuerbaren Magnetkopfen passiert. Aus jeder Zeichenkombination erstellt dann der Schreibkopf ein magnetisches Schriftbild, das auf die Trommel übertragen wird. In der nachfolgenden Rotationsphase machen negativ geladene Tonerpartikel auf der Trommel das Schriftbild sichtbar. Mit Hilfe einer Andruckrolle werden die Tonerpartikel von der sich drehenden Trommel auf die Papierbahn übertragen und anschließend durch Hitze - ähnlich wie beim Kopieren - fixiert.