Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.10.2004

Bund versilbert T-Aktien

Der Staat treibt die Privatisierung der Telekom voran.

Der Bund hat weitere Telekom-Anteile abgestoßen. Über die staatliche KfW-Bankengruppe, hinter der die Kreditanstalt für Wiederaufbau steht, wurden rund 300 Millionen Aktien des deutschen Netzbetreibers an institutionelle Anleger verkauft. Die KfW erzielte pro Anteilschein einen Preis von 15,05 Euro und lag damit am unteren Ende der Bookbuilding-Spanne.

Damit wurden rund 4,5 Milliarden Euro in die Kasse von Bundesfinanzminister Hans Eichel gespült. Der Politiker hatte kürzlich anlässlich der Vorstellung seines Nachtragshaushalts angekündigt, noch in diesem Jahr Staatsvermögen in Höhe von 10,3 Milliarden Euro verkaufen zu wollen. Sollte der Minister diesen Plan umsetzen, müsste sich der Bund noch von weiterem Tafelsilber trennen. Experten spekulieren nun darüber, ob die Regierung ein weiteres Telekom-Paket im Zuge eines so genannten Platzhaltergeschäfts bei der KfW parkt oder Anteile der Post auf den Markt wirft.

Nach dem jüngsten Verkauf hält der Bund noch 26 Prozent an dem TK-Konzern. Geht es nach dem Willen von Eichel, soll die Telekom 2006 komplett privatisiert werden. (pg)