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09.10.1998 - 

Leserbrief

Bundesdruckerei ist nicht überlastet

Es ist weder richtig, daß die Bundesdruckerei überlastet ist, noch, daß wir uns nicht auf einen Ansturm nach dem erstmaligen Ablaufen der zehn Jahre gültigen, zentral personalisierten Dokumente eingestellt haben.

Tatsächlich können alle Bürgerinnen und Bürger, die jetzt die Erneuerung ihres abgelaufenen Reisepasses oder Personalausweises beantragen, vom beschleunigten Produktionsprozeß in der Bundesdruckerei profitieren. Wir haben im vergangenen Jahr 54 Millionen Mark in ein neues digitales Produktionsverfahren investiert. Der Produktionsprozeß in der Bundesdruckerei konnte dadurch um eine Woche verkürzt werden.

Diese neue Produktionslinie haben wir im Hinblick auf die 1997 erstmalig ablaufenden zentral personalisierten Dokumente rechtzeitig in Betrieb genommen. Im Jahr 1987 wurden 5,4 Millionen Ausweise produziert, im Jahr 1997 wurden 5,8 Millionen Personalausweise mit farbigem Bild hergestellt. Die zehnjährige Gültigkeitsdauer der 1988 zum ersten Mal zentral personalisierten Reisepässe läuft in diesem Jahr ab. Wir haben uns gut darauf vorbereitet: Wir produzieren derzeit pro Tag 50000 Personalausweise und Reisepässe; möglich wären 70000 pro Tag.

Für die Herstellung dieser hochwertigen Sicherheitsprodukte benötigen wir sieben Arbeitstage (Personalausweis) beziehungsweise zwölf Arbeitstage (Reisepaß). Für den ganzen Zeitraum - von der Antragstellung bei der Meldestelle bis zum Abholen des fertigen Dokumentes - müssen etwa drei bis vier Wochen für einen neuen Ausweis beziehungsweise vier bis fünf Wochen für einen neuen Paß eingeplant werden.

Anja Oberhardt, Pressesprecherin der Bundesdruckerei Berlin