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05.10.1990 - 

Die Backbone-Verbindung arbeitet mit FDDI

Bundesministerium für Umwelt setzt beim Netz auf Matthiesen

DÜSSELDORF (CW) - Ein PC-Netz auf Unix-Basis installiert die Matthiesen Daten GmbH im deutschen Umweltministerium. Der Auftragswert beträgt rund drei Millionen Mark. Eigenen Angaben zufolge nehmen die Düsseldorfer die gesamte Installation vor.

Eingesetzt werden PCs und Server der Marke Micropartner, die das Unternehmen selbst herstellt. Rund 140 DOS- und Unix-PCs kommunizieren über 10-Mbit/s-Ethernet-Leitungen. Gearbeitet wird mit Anwendungen wie Wordperfect, Q-Mail sowie einer 4GL- Informix-Datenbank. Die zentrale Datenverwaltung übernehmen fünf Unix-Daten- und Druckerserver.

Auf der Software-Seite wird neben den Emulationen die Komponente Informix-Net eingesetzt. Für die elektronische Post hat Matthiesen eigenen Angaben zufolge das MHS-System X.400, Spezifikation 1988, implementiert. Den Datentransport regelt das TCP/IP-Protokoll.

Beim Backbone-Netz setzt das Ministerium auf FDDI. Über

dieses Medium kommunizieren die PC-LANs in den verschiedenen Gebäuden. Außerdem wird eine bereits vorhandene ISDN-fähige Nebenstellen-Anlage eingebunden.

Mit ihrem Angebot haben die Düsseldorfer Mitbewerber wie den Münchner Elektronik-Riesen Siemens aus dem Rennen geschlagen. Die gesamte Installation soll, so ein Matthiesen-Mitarbeiter, zum ersten Oktober abgeschlossen sein. Das Netzmanagement übernimmt zentral ein Deltacom-Produkt, das auf MS-Windows basiert.