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Auch Kommunikationselektroniker betroffen:


03.03.1989 - 

Bundespost verringert Ausbildungsplätze

FRANKFURT (pi) - Teilweise drastisch verringert hat die Bundespost in den Jahren 1987 und 1988 ihr Angebot an qualifizierten Ausbildungsplätzen im gewerblich-technischen Bereich, so der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Postgewerkschaft.

Es sei, so der Postgewerkschafter, widersinnig, wenn der Postminister die Ausbildungsplätze für den zukunftsträchtigen Beruf des Kommunikationselektronikers in nur zwei Jahren um 20 Prozent reduziere. Damit seien Zukunftschancen für 1040 Jugendliche verbaut.

Zemlin wies die Behauptung der Bundespost zurück, der Ausbildungsstellenmarkt sei entspannt und rechtfertige daher diese Reduzierungsmaßnahme. "Immer noch stehen mit Ausnahme weniger Ballungsgebiete nicht genügend qualifizierte Ausbildungsplätze für Haupt- und Realschüler zur Verfügung", so Zemlin. Außerdem konnten bislang nicht zuletzt durch gewerkschaftlichen Einsatz, die meisten der angeblich über Bedarf ausgebildeten Kräfte bei der Bundespost ihrer Qualifikation entsprechend weiterbeschäftigt werden. Die Bundespost müsse nach Meinung von Zemlin als öffentlicher Arbeitgeber ein beschäftigungspolitisches Beispiel geben und dürfe nicht Vorreiter bei der Vernichtung von Ausbildungsplätzen sein.