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16.01.2008

Bundesregierung steht für intensive Gespräche mit Nokia bereit

16.01.2008
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung steht nach eigenen Angaben "für intensive Gespräche" mit Nokia wegen der von dem Handyhersteller angekündigten Werksschließung in Bochum bereit. "Die Bundesregierung steht in ständigem Kontakt mit dem Unternehmen und steht für intensive Gespräche zur Verfügung, sollte das Unternehmen bereit sein, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken", erklärte Wirtschafts-Staatssekretär Hartmut Schauerte in einer Mitteilung am Mittwoch in Berlin.

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung steht nach eigenen Angaben "für intensive Gespräche" mit Nokia wegen der von dem Handyhersteller angekündigten Werksschließung in Bochum bereit. "Die Bundesregierung steht in ständigem Kontakt mit dem Unternehmen und steht für intensive Gespräche zur Verfügung, sollte das Unternehmen bereit sein, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken", erklärte Wirtschafts-Staatssekretär Hartmut Schauerte in einer Mitteilung am Mittwoch in Berlin.

"Wir werden jetzt gemeinsam mit der EU-Kommission prüfen, ob diese Verlagerung des Standortes mit Mitteln des EU-Strukturfonds gefördert worden sind", kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium an. Dies dürfe nicht geschehen. Nach den geltenden Regelungen müsse die EU-Kommission jetzt bei großen Strukturprojekten prüfen, ob die Förderung zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten an bestehenden Standorten führe. "Ich erwarte von der EU-Kommission, dass sie ihre rechtlichen Möglichkeiten für eine kritische Prüfung voll ausnutzt," unterstrich Schauerte.

Er könne "die Enttäuschung und den Zorn der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Nokia am Standort Bochum gut verstehen". Dass Deutschland global wettbewerbsfähig sei, belegten "zahlreiche Erfolgsgeschichten" exportorientierter deutscher Unternehmen. Nokia sei es leider offenbar trotz erheblicher öffentlicher Unterstützung nicht gelungen, dieses Potenzial zu erschließen.

-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/brb

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