Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.09.2006

Bunt mit .NET

Grafikbearbeitung gehört in der Zeit der Powerpoint-Präsentationen fast schon zu den Grundfähigkeiten des Berufslebens. Preiswerte Programme haben jedoch oft funktionale Lücken, teure Software ist meist überdimensioniert. Warum also nicht einfach ein Gratis-Tool benutzen? Hier bietet sich Paint.net (http://www.getpaint.net/) an.

Paint.net basiert auf dem .NET-Framework von Microsoft. Trotz des ähnlichen Namens hat das Tool mit dem Windows-eigenen Programm "Paint" nichts gemeinsam. Vielmehr verbirgt sich dahinter ein hochwertiges Grafikprogramm mit zahlreichen Möglichkeiten zur Bildmanipulation. Zum Beispiel gestattet Paint.net, mit verschiedenen Ebenen zu arbeiten. Diese können mit diversen Modi sowie einer frei wählbaren Opazität (Trübung) belegt werden. Ebenen lassen sich duplizieren, kippen oder in ihren Farb- oder Kontrastwerten beliebig einstellen. Auch zahlreiche andere Funktionen kommerzieller Bildbearbeitungen sind in das Gratis-Tool integriert, etwa das Maskieren nach verschiedenen Methoden - darunter der beliebte Zauberstab. Zudem bringt die Software einen üppigen Vorrat an Filtern und Effekten mit: diverse Oberflächeneffekte, Weichzeichner und Unschärfen sowie Deformationen. Auch der heute obligatorische Rote-Augen-Entferner fehlt nicht. Ferner finden sich Features für fortgeschrittene Anwender, darunter eine Befehlshistorie, Kantenglättung und Alpha-Blending.

Die besondere Stärke von Paint.Net ist die einfache Bedienung. Wer bereits Erfahrungen mit anderen Windows-Grafikprogrammen gemacht hat, findet sich sofort zurecht. Alle Filter und Effekte werden als Vorschau im Bild angezeigt, Paint.Net erzeugt Previews schnell. Die einzige Schwäche ist die Zahl der unterstützten Dateiformate: Neben dem eigenen, proprietären Format kann Paint.Net noch JPG-, TIF-, BMP-, PNG-, GIF- und TGA-Dateien lesen und erzeugen. Da dieses jedoch die am weitesten verbreiteten Dateiarten sind, sollten die meisten Anwender damit gut leben können. (Jan Schulze)

CW-Fazit: Gratis, großer Funktionsumfang und leicht bedienbar - die Grafiksoftware Paint.Net lässt kaum Wünsche offen.