Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

18.02.1977

Burroughs auf dem "Sprung"

ESCHBORN - Zum "großen Sprung nach vorn" will die deutsche Tochtergesellschaft der Burroughs Corp. (Detroit) ansetzen. Wie Geschäftsführer Miller erklärte, soll der Umsatz in den nächsten beiden Jahren verdoppelt werden: "Die Grundlagen für eine solche Expansion sind gelegt."

Bisher war die Deutsche Burroughs GmbH, Eschborn, nur sehr bescheiden am Erfolg der amerikanischen Mutter beteiligt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 30. November) konnte der Umsatz um ganze drei Prozent auf rund 36 Millionen Mark gesteigert werden. Der Auftragseingang erhöhte sich dagegen um neun Prozent.

Nach der Diebold-Statistik waren per 1. Juli 1976 insgesamt 85 kleinere und mittlere Burroughs-Anlagen im Wert von 121,7 Millionen Mark in der Bundesrepublik installiert. Damit lag das Unternehmen auf Platz 12. Dazu kamen 815 Anlagen zur "direkten Datenverarbeitung" und Datenerfassung sowie Terminals.

Besonderes Gewicht legt Burroughs auf die Bankenautomation: Nach eigenen Angaben wurden in der Bundesrepublik seit 1972 etwa 1200 Codiersysteme installiert, die das große "B" im Typenschild tragen. Inzwischen entfällt rund die Hälfte des Burroughs-Umsatzes auf den Bankenbereich. Auch mit Großcomputern möchte Burroughs künftig ins Geschäft kommen. Bisher konnte nämlich erst eine derartige Anlage (ein Modell B 7700) installiert werden - bei der Universität Karlsruhe. Dieses Jahr sollen zwei weitere Großrechner zur Auslieferung kommen

Burroughs beschäftigt in Deutschland 200 Mitarbeiter; in den Niederlanden immerhin 400. Die amerikanische Muttergesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz weltweit um 12 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar erhöhen und rangiert damit unter den Computerherstellern - nach eigenen Angaben - auf Platz drei hinter IBM und NCR. Der Umsatz aus Miet- und Wartungsaufträgen stieg deutlich schneller als die Verkäufe: 23 gegenüber 5 Prozent. Die Nettogewinne erhöhten sich weltweit um 13 Prozent auf 186 Millionen Dollar. Damit liegt das Unternehmen, das die erzielten "Rekordumsätze undgewinne hauptsächlich der Umstellung auf die neue Produktlinie 800 zuschreibt, auf Platz zwei hinter IBM.

hz