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12.04.1996 - 

Integrierte Simulation

Business Flow setzt Modelle direkt in Programmcode um

Zur Modellierung von dokumentenorientierten Unternehmensablaeufen oder Verwaltungsvorgaengen bietet das System wie bisher einen grafischen Editor. Neu ist ein Simulationsmodul, mit dem sich die Modelle durchspielen lassen. So koennen laut COI Durchlaufzeiten und kritische Wege ermittelt beziehungsweise Prozesskosten berechnet werden. Die Umsetzung der Modelle in Runtime-Code fuer alle unterstuetzten Plattformen sei ohne weitere Transaktionsschritte moeglich. Aenderungen im Geschaeftsprozess sollen auf diese Weise mit vergleichsweise geringerem Aufwand in den elektronischen Workflow einzubinden sein. Das Ziel eines "lernenden Workflow" sei dahingehend realisiert, so COI-Chef Heribert Kaczmarek, dass nun auch Endbenutzer im Rahmen ihrer Kompetenzen Aenderungen im laufenden System vornehmen koennten.

Eine Neuerung in Business Flow ist deshalb auch die Integration einer grafischen Organisa- tionsdatenbank, in der sich die Ablaeufe bezueglich der Unternehmenshierarchien oder Projektteams darstellen lassen. Dies umfasst beispielsweise Stellvertreterregelungen, Zugriffskontrolle und Nutzungsrechte sowie Freigabe- und Posteingangsprozeduren. Release 3.3 kommt mit Schnittstellen zu SAP R/3 und Lotus Notes. Neben diversen Unix-Derivaten wird erstmals auch Windows NT unterstuetzt.