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Wirtschaft soll Ruder in die Hand nehmen

Business im Web beschleunigt den europäischen Binnenmarkt

23.04.1999
MÜNCHEN (CW) - Durch das Internet haben die europäischen Staaten die Chance, näher zusammenzurücken. In einem aktuellen Bericht kommt das Marktforschungsunternehmen Forrester Research zu dem Ergebnis, daß der elektronische Handel den Weg zu einem gemeinsamen europäischen Markt ebnet.

Unter "Ezones" versteht Forrester Research Regionen, in denen E-Commerce über die Landesgrenzen hinaus betrieben wird. Dies ist nach Ansicht der Analysten entscheidend, damit Europa seine Wettbewerbsfähigkeit behaupten kann. Zur Zeit bilden aber nur Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark eine solche Zone. Forrester begründet dies mit dem frühen Einstieg dieser Nationen in die Internet-Technik. Ferner hätten sich die staatlichen Regulierungen sowie die kulturellen Gemeinsamkeiten zwischen den skandinavischen Ländern positiv ausgewirkt. Derzeit, so die Marktforscher, würden Großbritannien und Deutschland aufholen.

Mit E-Commerce lassen sich nationale Grenzen überwinden. Bisher habe die Politik allein die Harmonisierung des europäischen Marktes vorangetrieben, nun müsse die Wirtschaft aktiv werden. "Aber innerhalb einer Gemeinschaft, die mehr durch Konflikte als durch Zusammenarbeit gekennzeichnet ist, setzen sich Veränderungen nur langsam durch", dämpft Forrester-Analyst Cliff Condon allzu hohe Erwartungen.

Eine Ezone entsteht bereits dann, wenn ein Unternehmen die Marktführerschaft im elektronischen Handel erlangt. Beispielsweise konnte der belgische Internet-Buchhändler Proxis auch auf dem niederländischen Online-Buchmarkt die Spitzenposition erzielen. Allerdings ist das Internet in den Mitgliedstaaten der EU unterschiedlich entwickelt, so daß der elektronische Handel nicht automatisch zu einer Angleichung der Länder führt.