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26.07.2007

Business-Manager fordern mehr IT-Budget

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Eine IDC-Studie untersuchte, was die Fachbereichsleiter von der IT erwarten. Demzufolge befürworten fast zwei Drittel der Befragten höhere Investitionen in die unternehmenseigene Informationstechnik.

Die Business-Manager sind der Ansicht, dass die internen IT-Ressourcen gar nicht genug Beachtung finden können", sagt Angela Vacca, Consulting-Managerin beim Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC. "Zudem betonen sie, dass die IT-Anbieter Nachholbedarf hinsichtlich ihrer Kommunikations- und Marketing-Strategien haben." Vacca zieht ihre Erkenntnisse aus einer jüngst veröffentlichten Studie mit dem Titel: "What Business Managers Want (From IT)", für die IDC mehr als 400 westeuropäische Unternehmen befragte (siehe Kasten "Die Studie").

Die Studie

Vorgenommen von: IDC im Rahmen der "Western European Line of Business Survey";

Basis: 413 Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern aus unterschiedlichen vertikalen Märkten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien;

Zeitraum: Januar 2007;

Veröffentlichung: Juli 2007;

Zu beziehen über: www.idc.com.

"Im Großen und Ganzen sind die Business-Manager mit ihren IT-Chefs ganz zufrieden", erläutert IDC-Managerin Vacca, "aber sie haben auch klare Vorstellungen davon, wie die IT ihre geschäftlichen und strategischen Zeile besser unterstützten könnte." Im Klartext: Die Mehrzahl der Befragten erkennt durchaus einen Verbesserungsbedarf hinsichtlich des IT-Supports.

Effektivität statt Effizienz

Die Anforderungen der Business-Manager an die IT sind laut Vacca extrem unterschiedlich abhängig von der jeweiligen Branche. Aber allen sei eines gemeinsam: "Kostensenkungen haben dabei selten eine hohe Priorität." Rund 60 Prozent der Interviewten würden es eigenen Angaben zufolge denn auch begrüßen, wenn ihr Unternehmen mehr in die interne IT investierte.

Die Business-Verantwortlichen interessieren sich offenbar eher für die Effektivität als für die Effizienz des IT-Managements. Dass die IT ihre Anforderungen richtig umsetzt, ist ihnen also wichtiger als die Produktivität, die sie dabei erzielt.

Relativ einig waren sich die Interview-Partner auch in der Frage, ob die IT einen Beitrag zur Innovation im Unternehmen leiste: Sieben von zehn Befragten stimmten dieser These zu. Dabei zogen sich die überwiegend positiven Antworten quer durch alle Branchen; einzig im Gesundheitswesen ("Health Care") lag ihr Anteil unter der 50-Prozent-Marke.

Die Grenzen verwischen

Allerdings treten die IT-Manager nur in einem Fünftel der Unternehmen als Initiatoren neuer Geschäftsstrategien auf. Die Mehrheit der Studienteilnehmer sehen die CIOs lediglich in der Rolle von Projektteilnehmern (40 Prozent) oder Implementierungsverantwortlichen (20 Prozent). Neue Business-Strategien zu entwickeln bleibt also die Domäne der Unternehmensleitungen.

Einmütigkeit herrschte hingegen in der Auffassung, dass auch Business-Manager über IT-Wissen verfügen sollten. Nach Ansicht der Fachbereichsleiter verwischen zunehmend die Grenzen zwischen IT- und Business-Fähigkeiten. (qua)