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07.08.1998 - 

Extra- und Intranets sollen verschmelzen

Business Objects stellt Webintelligence 2.0 vor

Das französische Softwarehaus Business Objects hat eigenen Angaben zufolge seit Dezember 1997 rund 20 000 Lizenzen der Version 1.0 von Webintelligence an den Kunden gebracht. Mit einem Java-fähigen Browser kann der Nutzer Abfragen an Datenbanken über das Web richten und die Berichte ausgeben lassen. Somit läßt sich die Lösung auch auf Thin Clients einsetzen.

Bei den Features der Version 2.0 steht vor allem der Informationsaustausch mit Kunden, Partnern und Zulieferern im Mittelpunkt. Geht es nach Klaus Webersinke, dem Geschäftsführer der deutschen Business-Objects-Zentrale in Köln, soll künftig das Extranet mit dem Intranet eines Unternehmens verschmelzen. Neues Kernelement von Webintelligence sind demnach verstärkte Sicherheitsmechanismen.

Eine digitale Signatur des amerikanischen Anbieters Verisign schützt die Java-Applets, die auf den Client-Rechner geladen werden. Damit will Business Objects sicherstellen, daß nur autorisierte Personen auf die Datensammlung zugreifen. Ferner ist die auf dem Hyper Text Transport Protokoll (HTTP) basierende Software nach Herstellerangaben in der Lage, mit verschiedenen Firewall-Servern zusammenzuarbeiten.

Interne Controlling-Funktionen beobachten das Benutzerverhalten im System und legen die Informationen in einer Datenbank ab. Dadurch können Unternehmen ihren Kunden auch gezielt Rechnungen stellen, beispielsweise je nach Anzahl der genutzten Dokumente. Des weiteren wurde ein neues Modul für das Online Analytical Processing (Olap) vom Anbieter in Webintelligence 2.0 integriert. Mehrere Stufen der Datenanalyse (Drill down) sind somit möglich. Als Object Request Broker kommt der "Visibroker" von Inprise (früher Borland) zum Einsatz.

Das Werkzeug befindet sich gegenwärtig in der Betaphase, die Auslieferung soll im dritten Quartal 1998 beginnen. Pro Einzelplatz kostet die Lizenz rund 1500 Mark. Für die optional erhältliche Olap-Komponente namens "Webintelligence Explorer" sind zusätzlich knapp 1000 Mark je Anwender zu bezahlen.

Finanziell steht Business Objects auf starken Beinen. Im zweiten Quartal 1998 (Ende: 30. Juni) stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 50 Prozent auf fast 40 Millionen Dollar. Der Nettogewinn kletterte von 23000 auf zwei Millionen Dollar.