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13.12.1996 - 

Wachstumsmotor IT-Branche läuft wieder schneller

BVB-Herbstumfrage bestätigt prinzipiell positiven Trend

An der Erhebung beteiligten sich dem BVB zufolge 100 der insgesamt 250 Mitgliedsfirmen. 57 Prozent der befragten BVB-Unternehmen schätzen die gegenwärtige Geschäftsentwicklung in der I&K-Branche als gut ein. 30 Prozent beurteilen die Lage als befriedigend, sieben Prozent als sehr gut und lediglich fünf Prozent als schlecht.

Im Marktsegment Informationssysteme bewerten vor allem die Software-Entwickler ihre Geschäftslage positiv: 76 Prozent, das sind drei Viertel der befragten Unternehmen, bezeichnen die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr als gut 24 Prozent, also ein Viertel, als befriedigend.

Auch Hardware-Anbieter sind wieder optimistischer

Im Bereich Kommunikationstechnik ziehen, wie es in der BVB-Umfrage weiter heißt, 72,8 Prozent der Unternehmen aus dem Servicebereich ein gutes bis sehr gutes Fazit. Auch im Softwaremarkt für Kommunikationssysteme wird von 69 Prozent der Firmen die Geschäftslage als gut bis sehr gut bezeichnet.

Die unter starken Preiseinbrüchen leidenden Hardwarehersteller und -vertriebsunternehmen konstatieren im zweiten Halbjahr 1996 ebenfalls eine etwas bessere Marktentwicklung als bei der BVB-Mitgliederbefragung im Mai 1996. 63 Prozent der Unternehmen (gegenüber 53 Prozent im Frühjahr) registrieren demnach steigende Umsätze. Nur noch sechs Prozent der befragten Firmen hatten Umsatzeinbußen zu verkraften im ersten Halbjahr 1996 waren es noch 20 Prozent. Allerdings blieb der Druck auf die Preise bestehen: 81 Prozent der Firmen spüren den Preisverfall nachhaltig, heißt es.

Die Softwarebranche befindet sich der BVB-Herbstanalyse zufolge weiterhin im Aufwind. 74 Prozent der befragten Anbieter gaben steigende Umsätze an. Das sind neun Prozent mehr als im ersten Halbjahr. Nur 49 Prozent gehen dabei allerdings von steigenden Erträgen aus im Mai dieses Jahres waren es noch 70 Prozent. War die Preisentwicklung bei individuellen Softwarelösungen bisher weitgehend stabil, gehen in der zweiten Hälfte des Jahres 40 Prozent der Unternehmen und damit zehn Prozent mehr als im Frühjahr von wieder fallenden Preisen aus.

Die größten Nachfrageimpulse erwarten die I&K-Anbieter weiterhin von Banken und Versicherungen. 61 Prozent der befragten Firmen sehen hier das größte Umsatzpotential, gefolgt von der Industrie mit 48 und dem Handel mit 31 Prozent. Wie sich bereits im ersten Halbjahr 1996 angedeutet hat, geht die Nachfrage des öffentlichen Sektors immer mehr zurück.

Was die Marktsegmente für einzelne Technologien angeht, dürften nach Einschätzung der befragten BVB-Mitglieder Internet- und Intranet-Lösungen mit 78 Prozent der Nennungen 1997 die besten Absatzchancen haben. Den zweiten Rang nimmt mit 52 Prozent der Bereich Client-Server ein, gefolgt von Online-Diensten mit 34 Prozent. Guter Nachfrage erfreuen sich auch Outsourcing-Dienstleistungen mit ebenfalls 34 Prozent der Nennungen.