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29.11.1985 - 

Kein gemeinsamer Verband von Rechenzentren und Bürovertrieb:

BVB und VDRZ finden nicht zusammen

MÜNCHEN (ih) - Gespräche über den Zusammenschluß der beiden Organisationen Bundesverband Vertriebsunternehmen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnik e.V. (BVB), Bad Homburg, und dem Verband Deutscher Rechenzentren (VDRZ), Bonn, sind gescheitert. Dem BVB wird hierbei ungeschicktes Taktieren vorgeworfen.

Die Jahreshauptversammlung des BVB hatte im Juni dieses Jahres den Vorstand in die Lage versetzt, einen Zusammenschluß mit dem VDRZ herbeizuführen. Damit sollten zwei sich in ihrer Arbeit ergänzende Organisationen der zunehmenden Integration von Hardware-, Software- und Dienstleistungsangebot, auch in der Verbandslandschaft Ausdruck verleihen. Mittlerweile hat jedoch der Verband Deutscher Rechenzentren beschlossen, die zunächst zwischen den beiden Vorständen vereinbarte Kooperationsabsprachen, nicht mehr weiterzuverfolgen. Für den Zusammenschluß konnte bei den 120 Mitgliedern des VDRZ keine ausreichende Mehrheit gefunden werden.

Wolfgang Stürwohld, Geschäftsführer des VDRZ, ist überzeugt, daß das teilweise ungeschickte Taktieren des BVB an dem Nichtzustandekommen mit schuld sei.

Denn: Daß noch in diesem Jahr über die Auflösung des Verbandes Deutscher Rechenzentren hätte entschieden werden müssen, habe viele Mitglieder verunsichert. Stürwohld: "Einige Dinge liefen schief, und wir hoffen, daraus für die Zukunft gelernt zu haben."

Inzwischen hat der VDRZ Kontakte zum Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) e.V. geknüpft. Die Gründung eines Fachverbandes wird von beiden Seiten ins Auge gefaßt. Heinrich Stehmann, Geschäftsführer des BVB, wollte zu dem Beschluß des VDRZ keine telefonische Stellungnahme abgeben.