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26.05.1995

BVIT: Entscheidung fuer Soho-Messe faellt sehr spaet

Der BVIT begruesst die neue Entwicklung, haette sich allerdings gewuenscht, dass diese Entscheidung schon frueher gefallen waere. Als man sich im Februar dieses Jahres ueber die Verkuerzung der CeBIT unter-hielt, stand das Thema "Soho-Messe" bereits im Raum. Es fiel keine Entscheidung, man einigte sich auf den Kompromiss, die CeBIT um einen Tag zu verkuerzen. Das Wochenende blieb unangetastet, weil einige Hersteller auf der CeBIT auch die Home-Klientel erreichen wollten.

Haette man bereits sicher gewusst, dass es eine eigene Soho-Messe geben wuerde, haette man sich anders positionieren und darauf draengen koennen, das Wochenende so bald wie moeglich zu streichen.

So wie die Dinge im Moment liegen, kann man fuer 1996 sicher nichts mehr aendern, die Vorbereitungen sind schon zu weit gediehen. Wir haben aber im Messeausschuss eindeutig gesagt, dass es eine sechstaegige Messe geben muss, wobei der Sonntag wegfallen sollte. Noch idealer waere aus unserer Sicht eine fuenftaegige Veranstaltung von Montag bis Freitag oder von Dienstag bis Samstag.

Die Teilung ist sinnvoll, denn fuer die Aussteller wurde es immer schwieriger, professionelle und Home-Anwender gleichermassen anzusprechen. Sie muessen ihre Zielgruppen nun genau definieren und entscheiden, mit welchem Aufwand und Personal sie wo praesent sein wollen. Da es bisher keine Grossmesse fuer den Soho-Markt gab und man darauf achtet, der Funkausstellung in Berlin nicht ins Gehege zu kommen, sehe ich gute Chancen fuer die neue Messe.

Wir erwarten, dass jetzt auf der professionellen CeBIT mehr Ruhe einkehrt. Zielsetzung der Messegesellschaft ist es, bei der Fruehjahrs-CeBIT von 750000 auf 550000 Besucher zurueckzukommen. Die enormen Kontingente an Schulklassen duerften abnehmen.

Der faire Eintrittspreis von 17 Mark auf der CeBIT-Home deutet darauf hin, dass man hier auf grosse Besuchermassen aus ist. Andererseits sind 50 Mark fuer eine Eintrittskarte auf der professionellen CeBIT nicht zuviel - der dort angesprochenen Klientel haetten auch 70 Mark nicht viel ausgemacht. Diesen Besuchern geht es darum, die Termine einzuhalten und die persoenlichen Geschaeftsziele zu erreichen. Das wurde zuletzt durch den Massenandrang immer schwieriger.