Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.02.1975

Bye-bye Fibonacci

Eigentlich ist die Sache gar nicht lustig. Aber Spaß hat es doch gemacht, damals beim IBM-Assembler-Lehrgang. Das Lernziel hieß: möglichst wenig Kernspeicherbelegung, möglichst kurze Laufzeiten. Bitfummelei. Übungsaufgaben der Lehrgangsteilnehmer liefen gegeneinander. Beim Fibonacci schoß Trauerwein den Vogel ab.

Eine Fibonacci-Serie setzt sich aus Zahlen zusammen, deren Nächste immer die Summe der beiden Vorherigen ist. Eine Lehrgangsaufgabe war, die Fibonacci-Zahl zu finden, die die Summe aller Ermittelten größer/gleich Tausend machte. Die Kollegen programmierten Abfragen. Trauerwein's Trick: das Rechenfeld wurde dreistellig definiert, dann Branch bei Overflow. Das war einige Zehntelsekunden schneller. Trauerwein wurde gefeiert und durfte eine Runde ausgeben. Dabei hätte man ihn prügeln, zumindest schimpfen sollen.

Man denke an den Wartungsdienst. Bei schlechter Dokumentation kann sich einer totsuchen. Und was, wenn im Zuge der Mehrwertsteuer-Änderung oder so ähnlich die Zahl Tausend erhöht werden soll?

Wegen der Zeitersparnis beim Programmieren soll man auf Laufeffizienz pfeifen. Aber man streubt sich, der Fibonacci (Leonardo, 1170 bis 1240), steckt einem noch in den Knochen.

mfg.

Sebastian Trauerwein

Abt. EDV und Org