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25.01.1980 - 

Bringt die Automatisierung des Job-Managements voran:

CA-Driver stellt das und OS in den Schatten

DARMSTADT (je) - Die Lösung von Problemen, die mit der Ausweitung der Job Control Language (JCD in DOS/VS- und DOS/VSE-POWER-Umgebungen zusammenhängen, bringt nach Angaben der Darmstädter Computer Associates (CA) GmbH das neue Software-Feature" CA-Driver". CA bietet den Driver seit Jahresbeginn auch in Deutschland an und wird noch im Januar die erste Kundeninstallation testweise vornehmen. In den USA gibt es bislang zwölf CA-Driver-Anwender.

Benutzer von das brauchen sich nicht mehr mit den Beschränkungen dieses Betriebssystems zufriedenzugeben, behaupten die Darmstädter; dem CA-Driver ermögliche beim Umgang mit JCL einen Grad an Sicherheit, Kontrolle und Vielseitigkeit, der sich sogar mit dem OS-Betriebssystem nicht erreichen lasse (siehe auch Tabelle).

Die Arbeitsweise des Driver beschreibt CA wie folgt: In einem zentralen JCL-Speicher, der über eine programmgestützte Speicherung, Wartung und Wiederauffindung verfügt, ist die Information in als Prozedur bezeichneten Einheiten auf Platten untergebracht. Ein Satz von Eingriffsmöglichkeiten erlaubt es dem Operator, beim Lauf die Prozeduren anzupassen, die Verwendung der Partitions abzugleichen und den Expansionsprozeß zu leiten.

Prozedurexpansion, Substitution symbolischer Parameter und bedingte Bearbeitung von Jobschritten beschleunigen die Ausführung der Jobs. Die Reihenfolge, in der Jobschritte bearbeitet werden sollen, läßt sich vom Benutzer dynamisch steuern. So werden etwa Restarts einfacher. Da CA-Driver die gesamte JCL übernimmt, werden Operatorfehler selten, und Wiederholungsläufe lassen sich auf ein Minimum reduzieren.

Sieben Driver-Merkmale hebt CA hervor:

1. Geschachtelte Prozeduren gestatten es dem Benutzer, Gruppen von Anweisungen zu isolieren, die sich in Jobfolgen wiederholen.

2. Symbolische Parameter ermöglichen die dynamische Änderung von Teilen von Prozeduranweisungen während des Laufs.

3. Bedingte Auflösung erlaubt es dem Benutzer, die Art der Auflösung einer Prozedur zu kontrollieren. Man kann also große allgemeingültige Prozeduren schreiben und braucht beim Lauf nur spezifische Teile aufzurufen und aufzulösen.

4. Bedingte Bearbeitung von Jobschritten macht die dynamische Kontrolle der Reihenfolge der Schritte innerhalb eines Jobs möglich, in der diese bearbeitet werden sollen.

5. Berichtprogramme liefern Informationen über die JCL-Datenbank. Zum weiteren Komfort gehört das gleichzeitige Fortschreiben jeder beliebigen Partition, die selektive Sicherstellung und Wiederspeicherung sowie die Möglichkeit, mit einer Anweisung die gesamte Bibliothek auszustanzen oder auszudrucken.

6. Logischer Kartenleser. Das Paket befähigt den Operator, den Bedienungsplatz als Pseudokartenleser zu verwenden und damit Jobs einzugeben, die direkt an POWER/VS gehen und ausgeführt werden.

7. Mit Hilfe weiterer Programme lassen sich Prozeduren und Parameter von Partitions unabhängig machen und beliebige Daten in Prozeduren einfügen.

Inzwischen hat CA das Vertriebs- und Wartungspersonal mit dem Driver vertraut gemacht. Dazu übte man auf einer IBM 4331, die bei der AEG in Kassel steht und unter DOS/VSE läuft. Der Kaufpreis des CA-Driver beträgt 17 050 Mark; eine Zweijahresmiete kommt au, 11 935 Mark, die Einjahresmiete auf 6820 Mark. Der monatliche Mietzins beläuft sich auf 767 Mark.

Informationen: Computer Associates GmbH, Bartningstr. 55, 6100 Darmstadt, Tel.: 0 61 5l/3 10 91