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08.03.2005

CA gibt Softwarepatente frei

Softwarehaus betont sein Linux-Engagement.

System-Management-Spezialist Computer Associates hat die Absicht bekräftigt, einige seiner Patente der Open-Source-Community zur Verfügung zu stellen. Der im November 2004 von IBM gekommene Konzernchef John Swainson sowie CTO Yogesh Gupta würden derzeit an entsprechenden Pläne arbeiten, heißt es aus dem Unternehmen. Details gebe es aber noch nicht. Marcel den Hartog, CA-Experte für Produktentwicklung, äußerte sich lediglich dahingehend, dass man jeden Verdacht ausräumen möchte, sein Unternehmen wolle rechtliche Patentstreitigkeiten mit der Linux-Gemeinde oder anderen Open-Source-Projekten austragen.

Im August 2004 hatte die Organisation Open Source Risk Management behauptet, in 287 Fällen werde im Linux-Kernel patentrechtlich geschützte Technik verwendet: 98 dieser Patente stammten von einer Gruppe Linux-freundlich eingestellter Anbieter. Dazu zählt sich auch CA. Nachdem im Sommer vergangenen Jahres der Quellcode der Datenbank "Ingres" geöffnet wurde, will man laut den Hartog nun erneut beweisen, dass die Firma der Linux-Community wohlwollend gegenüber steht.

Derweil fordert Swainson Europa zu einer restriktiven Vergabe von Softwarepatenten auf. Der von der EU-Kommission ausgearbeitete und zwischen Europäischem Parlament und EU-Staaten umstrittene Entwurf zur Patentierbarkeit von Software solle ausgewogen sein, sagte er gegenüber der Presse. Grundsätzlich sei er der Meinung, dass geistiges Eigentum geschützt werden müsse, und dafür reiche das Urheberrecht allein nicht aus. Doch Open-Source- und Standardisierungsgremien sollten Zugang zu bestimmten Techniken erhalten, ohne dafür gleich Lizenzgebühren an die Inhaber zahlen zu müssen. (ue)