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08.11.1996 - 

Masterpiece wird Multimedia- und Internet-fähig

CA gründet Geschäftseinheit für das Finanz-Management

Anderthalb Jahrzehnte hat das Softwarepaket "Masterpiece" schon auf dem Buckel. Demnächst soll die Finanz-Management-Applikation in neuem Glanz erstrahlen. Mit Hilfe der von Fujitsu entwickelten Datenbank-Werkzeugkiste "Jasmine" und der System-Management-Technik von "Unicenter The Next Generation" (TNG) können die bislang 2000 Masterpiece-Kunden, so plant CA, spätestens im kommenden Frühjahr ihre Finanzbuchhaltung um Multimedia-Funktionen sowie Intra- und Internet-Fähigkeit ergänzen.

Wozu das gut ist? CA-Kunde Phil Barker, Chefbuchhalter beim Herrenmode-Anbieter Jaeger & Co. Ltd., bleibt die Antwort nicht schuldig: Beispielsweise trage es zum schnellen Erfassen des Sachverhalts bei, wenn das Produkt, dessen Umsatz gerade ausgewertet werde, auf dem Bildschirm als Foto erscheine. Zudem verspreche die Möglichkeit, finanzbezogene Informationen via Intranet oder Internet zu verteilen, einen gegenüber dem Papieraustausch erheblich verringerten Aufwand.

Abram Azagury, als Senior Vice-President weltweit für die neue Geschäftseinheit verantwortlich, betont, daß die zusätzlichen Funktionen nur die Client-Seite der Applikation betreffen. Die Masterpiece-Kunden könnten von den Multimedia- und Internet-Features Gebrauch machen, ohne den Server-Teil der Applikation zu verändern. Außerdem müsse die mit Jasmine-Hilfe veredelte Version der Software - "Masterpiece/2000" - nur auf denjenigen Workstations installiert werden, auf denen die Zusatzfunktionen tatsächlich benötigt würden.

Die Geschäftseinheit "Financial Services" wird in vorerst etwa zwei Dutzend Ländern alle CA-Aktivitäten auf dem Sektor Finanz-Management zusammenfassen - von der Entwicklung über den Vertrieb bis zum Service. Etwa 500 Mitarbeiter hat der nach Microsoft zweitgrößte Software-Anbieter der Welt diesem Bereich zugeschlagen.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, hat es am 30. September wieder einmal ein Quartal mit zweistelligem Umsatzwachstum abgeschlossen. Die Einnahmen lagen bei 990 Millionen Dollar, was gegenüber dem Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres eine Steigerung um etwa 22 Prozent bedeutet. Unter dem Strich blieben dem Softwareriesen diesmal rund 223 Millionen Dollar übrig. Das sind 31 Prozent mehr als im zweiten Quartal 1995/96. Die Kosten der Legent-Akquisition sind darin nicht berücksichtigt. Zudem lassen sich die Bilanzwerte des Unternehmens ohnehin kaum sinnvoll mit den Vorjahreszahlen vergleichen, weil sich aufgrund der großen und kleinen Neuerwerbungen die Ausgangslage immer wieder verändert.