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CA plagen Bilanzprobleme

04.07.2006
Der Jahresabschluss verzögert sich erneut, weil Aktienoptionen geprüft werden.

Die finanziellen Unregelmäßigkeiten beim Softwarekonzern CA nehmen kein Ende. Zuletzt räumte das Unternehmen ein, dass die Vergabe und Verbuchung von Aktienoptionen zwischen 1997 und 2001 bilanziell wieder aufgerollt werden muss. Damit reiht sich CA in die Riege der rund 50 Unternehmen in den USA ein, die derzeit von der Börsenaufsicht SEC unter die Lupe genommen werden.

Allerdings soll das Optionsgeschäft bei CA anders als in anderen Unternehmen abgelaufen sein: Der Konzern hat es versäumt, die begünstigten Angestellten rechtzeitig vom Recht auf Optionen zu unterrichten. Berichten zufolge sollen zwischen der Zuteilung durch den Verwaltungsrat und der Benachrichtigung bis zu zwei Jahre vergangen sein. Bei CA führt dies nun zur Konsequenz, dass sich der Jahresabschluss erneut verschiebt. Das Unternehmen hatte bereits Ende Mai angekündigt, den Jahresabschluss 2006 der US-Börsenaufsicht später als geplant vorzulegen. Damals war als Grund für die Verzögerung angegeben worden, dass Vertriebsprovisionen neu berechnet werden müssen.

Schwach waren die vorläufigen Zahlen zum vierten Fiskalquartal (Ende: 31. März). CA machte einen Verlust von 36 Millionen Dollar nach einem Profit von 16 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 947 Millionen Dollar. In beiden Fällen wurden die Erwartungen der Wallstreet verfehlt. (ajf)