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28.02.1992 - 

Diesmal ist eine Bank betroffen

CA reicht eine weitere Klage wegen Lizenzverletzung ein

BOSTON (IDG) - Einmal mehr bekräftigt der Softwareanbieter Computer Associates (CA) mit einer gerichtlichen Klage, daß er nicht bereit ist, angebliche Verletzungen der Lizenzverträge hinzunehmen. Betroffen ist diesmal die State Street Bank and Trust Company.

Computer Associates verlangt von der Bank eine Nachzahlung von Lizenzgebühren in Höhe von acht Millionen Dollar. In der Klageschrift heißt es, die State Street Bank habe Softwarelizenzen über das vereinbarte Maß hinaus genutzt. CA erklärte die Lizenzverträge für aufgehoben und hat schon am 22. November 1991 den Support für die Bank eingestellt.

Die State Street Bank hatte 1980 für Produkte der Firma Applied Data Research, die acht Jahre später von CA aufgekauft wurde, Lizenzen erworben. Nach den erneuerten Verträgen war die Bank berechtigt, für 15 Kunden Buchhaltungs- und Finanzoperationen durchzuführen. Tatsächlich habe die Bank laut CA aber Time-Sharing und andere RZ-Dienstleistungen für mehr als die doppelte Zahl von Klienten durchgeführt.

Arnold Mazur, Executive Vice-President von CA, widersprach der Interpretation, dieser neue Fall weise Parallelen zur Zwei-Milliarden-Dollar-Klage von CA gegen Outsourcer EDS auf. Es sei nicht Strategie des Hauses, Kunden vor Gericht zu zerren. Anwälte der State Street Bank wiesen die Klage als unbegründet zurück und erklärten, CA sei "auf Fischfang".