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01.08.2003 - 

Neue Lizenzpolitik wirkt sich aus

CA schreibt schwarze Zahlen

MÜNCHEN (CW) - Nach zwei harten Jahren sieht Computer Associates International (CA) den sprichwörtlichen Silberstreif am Horizont. Der in Islandia, New York, beheimatete Softwareanbieter verdiente im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 wieder Geld.

Für das am 30. Juni beendete Vierteljahr meldet CA einen Umsatz von 813 Millionen Dollar und damit einen Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Und während damals ein Verlust von 65 Millionen Dollar unter dem Strich stand, weist die Bilanz diesmal einen Nettogewinn von zehn Millionen Dollar beziehungsweise zwei Cent pro Aktie aus. Ohne die übernahmebedingten Abschreibungen liegt der Profit sogar bei 14 Cent pro Aktie; das sind fünf Cent mehr, als die Analysten laut Thomson First Call erwartet hatten.

CA-Chef Sanjay Kumar führt das erfreuliche Ergebnis sowohl auf "starke Verkäufe" als auch auf interne Kostensenkungsmaßnahmen zurück. Zudem wirkt sich offenbar die neue Lizenzierungspolitik aus: Unter der Bezeichnung "Flex-Select" nimmt CA seinen Kunden statt einmaliger Nutzungsgebühren monatliche "Subscription Fees" ab. Mit dem einmaligen Verzicht auf bilanzierbare Umsätze erkauft sich der Anbieter also eine ständig sprudelnde Einnahmequelle. Der auf diese Weise erzielte Umsatz betrug im letzten Quartal 449 Millionen Dollar - gegenüber 314 Millionen im ersten Viertel des Geschäftsjahre 2002/03. (qua)