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15.06.1984 - 

Amerikanlsche Firma etabliert sich in Bad Homburg:

Cadlinc sartet im CAD/CAM-Markt

BAD HOMBURG (CW) - Mit rechnerunterstützter Fertigung kommt jetzt die deutsche Tochter GmbH der Cadlinc Inc" lllinois, auf den Markt. Das Computer-Integrated-System (CIM) will die konstruktionstechnische Komponente CAD mit den Herstellungsanforderungen des CAM verbinden.

Dazu bietet der Hersteller mit Entwicklungsabteilungen in Michigan und Kalifornien einen Bildschirmarbeitsplatz, der auf einem Motorola-68000-Mikroprozessor basiert. Cadlinc habe die Qualität durch eine eigene Bus-Entwicklung ergänzt, um speziell komplexen Anforderungen in den Bereichen Entwurf und Herstellungsverfahren gerecht zu werden. Die CIM-Stationen seien als unabhängige Einheiten oder durch ein Cadlinc-C/M-Netz zusammenschließbar. Hierdurch werde auch ein Zugriff auf die hierarchische Datenbank von unterschiedlichen Benutzern möglich.

Aufbauend auf Ethernet sollen damit bis zu 1 000 CTM-Siationen kommunizieren und Daten austauschen können. Eine CIM-Station arbeite mit dem Unix-Betriebsystem V7 in einer von Cadlinc modifizierten Form, die Multi-Windows zur Verfügung stelle. Als Standardmerkmale einer Station gibt der Hersteller 1 75 MB-RAM, erweiterbar auf 3 MB, und einen Monitor mit 1024 mal 792 Rasterpunkten auf einem 17 Zoll (40 Zentimeter) großen Schirm an. Weiter zählten dazu eine Maus mit drei Funktionen bei der Dateneingabe und eine ASCII-Tastatur mit 83 Tasten. Das koaxiale Verbindungskabel dürfe bis zu 1600 Meter lang sein.

Der Preis beläuft sich für eine Einheit einschließlich der Cadlinc-Software auf etwa 100 000 Mark. Die 100prozentige Tochter des in Chicago 1981 gegründeten Mutteruntemehmens (erwarteter Umsatz 1984 für die USA 17 Millionen Dollar, nach eigener Einschätzung 65 Prozent Marktantelle speziell des CIM-Marktes) sieht als Marktziel vorrangig die bundesrepublikanische metallverarbeitende Industrie. Ihr wird von Cadlinc GmbH ein starkes Nachholbedürfnis in dieser Technologiesparte zugeschrieben. Den Umsatz für Deutschland stuft der Vizepräsident für Verkauf und Marketing William T. Schaefer größer als auf dem amerikanischen Markt ein, Konkrete Zahlen erlaube das große Potential in der schwer überschaubaren Marksituation jedoch nicht zu nennen.